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Peeta
Verlängert
Cillian Epstein
Junior Member
Hogwarts | Ravenclaw
19.12.19 16 Posts
17 Jahre Halbblut
Bei so viel Charme den der 17 Jährige versprüht, möchte man gar nicht meinen, dass seine direkte Ehrlichkeit schon so manch einen zum Weinen brachte - oder auch zur Weißglut. Die meiste Zeit über ist der Ravenclaw aber ganz umgänglich. Das muss er auch und stellt seine Teamfähigkeit regelmäßig als Jäger seiner Quidditchmannschaft unter Beweis. Seine Intelligenz drückt er durch verdrehte Wortspiele aus und testet jene an kniffligen Rätseln. Wenn jemand von Herausforderungen und Streichen spricht, ist Cillian Epstein allerdings auch nicht sehr weit. Besonders Wetten haben es ihm in Laufe der Jahre angetan. Solange man ihn nicht verärgert, sollte man mit ihm keine Probleme haben, so ist seine Rachsucht doch recht berüchtigt.


Sissy


#1


» Name
Geboren wurde der Blonde mit dem Namen Peeta Byrne. Typisch für Australien, die Heimat seiner Mutter. Doch als sein Vater ihn im April 2023 als seinen Sohn und einzigen lebenden Erben öffentlich anerkennen ließ, nahm er auch den Nachnamen Vermeulen an. Seiner Meinung nach, steht ihm der Name Vermeulen auch sehr viel besser, als der Name Byrne, bringt ersterer doch auch mehr Ruhm mit sich, auf den er stolz sein kann.

» Geburtsdaten
Geboren wurde der Vermeulen am 21. Juni 1997. Gefeiert wurde dieser immer auf irgendeine Art und Weise. Zu Beginn kam die Initiative dafür meist von seiner Mutter, mit den Jahren fand aber auch er selbst Gefallen daran. Mittlerweile verbringt er seinen Geburtstag am liebsten mit seinem engeren Freundeskreis oder verwöhnt sich selbst. Von allzu großen Feiern sieht er allerdings eher ab.

» Blutstatus
Peeta ist ein waschechter Reinblüter. Sowohl seine australische Mutter, als auch sein niederländischer Vater können Reinblut über Reinblut in ihrem Stammbaum zurückverfolgen. Darauf bildet er sich aber nichts ein. Denn Einbildung wäre mit Fantasie gleichzusetzen und er weiß einfach, dass er mit seinem Blutstatus etwas Besonderes ist. Dementsprechend fühlt er sich jedem anderen Blutstatus überlegen. Das heißt zwar nicht, dass er sich niemals mit einem Halbblut abgeben würde, schließlich ist das auch nicht Peetas erste Frage nach dem Hallo, doch würde er sich niemals auf einen minderwertigen Blutstatus für mehr als eine oberflächliche Zweck-Freundschaft einlassen. So hat er es letztendlich von seinem Vater gelernt. Entgegen dem Rest der Vermeulens hegt der junge Mann allerdings heimlich Zweifel, die sich mit jeder positiven Begegnung mit einem anderen Blutstatus ein wenig mehr ausbreiten. Eine Tatsache, die ihm irgendwo Angst macht, weshalb er versucht dem ganzen keine allzu große Macht über ihn zu geben. Bei der Erziehung seiner Mutter, die ihm hier und da Punkte zum Nachdenken mit auf den Weg gab, war es aber auch nur eine Frage der Zeit, bis sich erste Hinterfragungen entwickelten.

» Zugehörigkeit
Peeta gehört dem Ministerium für Hexerei und Zauberei an. Für dieses arbeitet er nun schon seit seinem Schulabschluss.

» Beruf
Seine Hauptarbeitszeit geht auf das Konto der Ministeriums-Ebene 5 für internationale magische Zusammenarbeit. Dort arbeitet er seit seinem Schulabschluss in der Abteilung für den internationalen magischen Handelsstandardausschuss. Dass das dem Geschäft der Vermeulens zugute kommt, steht dabei außer Frage, beschreibt hierbei jedoch mehr Glück als eine wie sonst so gut durchdachte Planung seitens Fabien Vermeulen. Immerhin wusste Peeta schon sehr früh, dass er für diese Abteilung des Ministeriums arbeiten möchte. Weit vor der Zeit, zu der sich Fabien für ihn aktiv interessierte. Aktuell wird dem jungen Mann zwar gesagt, dass er der einzige Erbe und damit auch stellvertretender Leiter des Antiquitätenhandels seines Vaters ist, doch wie weitreichend und tiefgreifend das Geschäft ist, dem ist er sich noch nicht bewusst. Zumindest nicht, was den illegalen Teil angeht, der unter der Hand auch verbotene schwarzmagische Artefakte und Meereswesen verkauft. Eine Tatsache, die Fabien gern ändern würde, für die er zu seinem Sohn allerdings Vertrauen aufbauen muss. Immerhin hatte er bis zu dessen 26. Lebensjahr keinen nennenswerten Kontakt. Noch dazu kommt, dass Vertrauen eine Sache ist, die schier unmöglich scheint für den Niederländer.

» Herkunft
Der junge Mann selbst wurde in Großbritannien geboren. Allerdings fließt durch seine Eltern auch niederländisches und australisches Blut in ihm.

» aktueller Wohnort
Auch wenn man Peeta wohl einen prestigen Geschmack zuschreiben würde und es sich leisten könnte, hat er sich keinesfalls in einem hochgestochenen Apartement niedergelassen. Er lebt seit seinem Ausbildungsbeginn in Hogsmeade, dem kleinen Zaubererdorf, in welches er sich bereits in seiner Zeit in Hogwarts zu den Wochenenden verliebt hatte. Dort bewohnt er eine gemütliche 2 Zimmer Wohnung, die über eine Seitengasse zu erreichen ist und mit einem Kamin ausgestattet ist, der an das Flohnetzwerk angebunden wurde.

» Besonderheiten/ magische Talente
Wenngleich Peeta keine magischen Talente oder irgendwelche Besonderheiten an sich haben mag, hält er das auch gar nicht für nötig. Immerhin ist er ein Vermeulen und trägt damit genug Ruhm und berüchtigten Ruf mit sich. Dass er ein Reinblüter ist, macht ihn seiner Meinung nach auch besonders genug.
" But that's life i suppose, you ... you just go along with it."
» ehemalige Schule
Peeta besuchte von der 1. bis zur 7. Klasse durchgängig Hogwarts und wurde dem Haus Slytherin zugeteilt. Der Stolz gegenüber seinem Blutstatus und seine Loyalität gegenüber echten Freunden, setzten sich der enormen Zielstrebigkeit und Wissbegierde gegenüber durch, die ihn auch gut nach Ravenclaw hätten bringen können.

» ZAG und UTZ Noten
Der Blonde war immer schon ein guter Schüler. Er schaffte es in den für ihn wichtigen Fächern gute Noten zu erhalten und zumindest oberflächliche Freundschaften unter einen Hut zu bekommen.

» Verteidigung gegen die dunklen Künste - O, E
» Zauberkunst - E, E
» Arithmantik - E, E
» Geschichte der Zauberei - O, O
» Alte Runen - E, E

» Verwandlung - A
» Kräuterkunde - A
» Zaubertränke - A
» Astronomie - E


» ehemalige AG's und Schulposten
Auch wenn er es sicher hätte schaffen können, sich zum Vertrauensschüler oder gar Schulsprecher zu mausern, mit seinem Ehrgeiz und dem Hang die Kontrolle übernehmen zu wollen, wollte er das nicht. Dafür waren ihm seine Noten und später auch Quidditch zu wichtig. Für ein Jahr versuchte er sich auch am Tanzen, bemerkte jedoch schnell, dass er bis auf die Standardtänze nicht wirklich interessiert daran war. Dafür entpuppte sich Quidditch als ein Sport, den er sehr gut ernst nehmen konnte und bei dem er aufblühte und sogar die Rolle als Kapitän einnahm.

» Tanzkurs 2010
» Quidditch-Hüter von 2010 bis 2015
» Quidditch-Kapitän von 2013 bis 2015
" be a responsible adult, they say. no. i'd rather stay here."
» Mutter » Cate Byrne » 1978 - 2013 » Heilerin » Reinblut » verstorben
Die gebürtige Australierin gab stets ihr Bestes, egal wie oft ihr das Schicksal eins auszuwischen versuchte. Sie war eine Kämpfernatur, man könnte sie fast schon als Überlebenskünstlerin bezeichnen, wenn sie denn noch leben würde. Leider trat sie von einem Fettnäpfchen ins andere. Wollte erst nicht so heiraten, wie ihre Familie es ihr vorschrieb, nachdem sie ins vereinigte Königreich einreisten und ließ sich dann dummerweise auf Fabien Vermeulen ein, der um einiges älter war als sie. Durch einen kleinen Fehler entstand eines von Fabiens größten Geheimnissen. Peeta, sein Bastardsohn und zugleich sein Ass im Ärmel, auch wenn er das erst Jahre später herausfinden würde. Die Beziehung zwischen seiner Mutter und ihm war dementsprechend schwierig, zumindest für Cate. Sie konnte ihrer Wochenend-Affäre durch kleine Erpressungen (sein Geheimnis, einen Sohn außerhalb der Ehe mit Berenice, zu verraten) ein schönes Leben ermöglichen. Zugleich war es aber auch jenes Geheimnis, welches ihren Sohn immer weiter in die Hände seines leiblichen Vaters trieb. Einen Fehler, den sie in Kauf nahm, um Peeta am Leben zu erhalten und großzuziehen. Leider sah sie ihn nur bis zu seinem 15. Lebensjahr aufwachsen. Ihr Tod traf ihn sehr, war sie doch neben seiner Patentante Pansy die einzige Bezugsperson in seinem Leben, wenn man mal von seinem Vater absah, der legiglich durch Briefe und Geldgeschenke seine Anwesenheit zeigte.

» Vater » Fabien Vermeulen » 1945 » Besitzer des Antiquitätenhandels „Vermeulen Antiques“ » Reinblut
Wenngleich sein Vater die meiste Zeit über lediglich durch seine Briefe und Geld anwesend war, baute er zu diesem eine fast schon obsessive Beziehung auf. Er wusste genau, dass Cate für ihren Sohn alles getan hätte und nutzte es aus, dass sie mit ihrem Job und dem dazugehörenden Gehalt niemals so für ihn sorgen konnte, wie sie es sich vorstellte. So war er es, der vor allem finanziell für seinen Bastard-Sohn da war. Zu mehr war der Geschäftsmann schlicht und ergreifend nicht fähig. Und für mehr hatte er vorerst auch kein Interesse, immerhin hatte er seinen Erben mit seinem Sohn Rouven. Peeta schluckte eben jene Lügen, die seine Mutter ihm mit den Briefen auftischte, er würde von seinem Vater geliebt werden, er würde sich sorgen und für ihn und seine Mutter sorgen, da ihm nichts wichtiger sei. Entsprechend hoch war auch stets das Ansehen das Fabien gegenüber seinem Sohn genoss. Wie wenig Interesse er wirklich an Peeta hatte, würde erst später ans Tageslicht treten. So spät, dass Peeta sich selbst vormachte, sein Vater könne seine Gefühle eben nicht anders ausdrücken. Nicht so offen, wie seine Mutter.

» Halbbruder » Rouven Vermeulen » 1972 - 2019 » stellv. Leiter des Antiquitätenhandels „Vermeulen Antiques“ » Reinblut » verstorben
Seinen Halbbruder hat er nie kennengelernt. Jedenfalls nicht vor dessen Tod, der alles andere als geplant war von den Vermeulens. Dass Peeta da war, wo er nun stand, war reine Glückssache und einer einfachen Wochenend-Affäre geschuldet, aus der Peeta entstand. Seinen Vater hätte er wohl nie kennengelernt, hätte Margot ihren brutalen Mann nicht getötet und hätten ihre Schwiegereltern sie nicht so sehr gehasst, dass sie ihr nicht auch nur einen Krümel des Familienerbes überlassen wollten.

» Schwägerin » Margot Vermeulen » 1995 » Kriminalpsychiater in der Aurorenzentrale des britischen Zaubereiministeriums » Pretender
Bei dem kurzen Aufeinandertreffen von Peeta und seiner Schwägerin, konnte sich der Vermeulen keinen wirklichen ersten Eindruck verschaffen. Dafür hatten sie nicht genug Zeit miteinander und Margot selbst ließ nicht durchscheinen was ihre Intentionen waren oder wer sie außerhalb der Fassade war. Seit dem Aufeinandertreffen im April 2023 haben sie sich nicht mehr wirklich bewusst gesehen. Ob sich das demnächst ändert ist wohl eine Frage des Zufalls und keine Frage des Wollens. Denn zumindest von Seiten des Ministeriumsmiarbeiters gab es kein wirkliches Interesse, sie wieder zu sehen.

» Zweite Familie » Burke-Familie » Paten-Familie
Die Burkes. Sie waren es, die ihn nach dem Tod seiner Mutter aufnahmen. Insbesondere Pansy Burke (geborene Parkinson), welche vor Cate's Tod die Patenschaft für Peeta übernahm. In den letzten zwei Jahren seiner Schulzeit lebte er bei ihr und ihren Kindern, die für ihn fast wie Geschwister waren. Doch auch nach seiner Zeit in Hogwarts hielten sie den Kontakt aufrecht, wodurch Peeta die Burkes noch heute als zweite Familie ansieht.

» Haustier » Bitsy » Heilige Birma » 2009 geboren » seit 2012
Bitsy begleitet Peeta nun schon seit 14 Jahren und hat mit ihrem ausgeglichenen Gemüt eine beruhigende Wirkung auf den jungen Mann, besonders wenn er wieder in seiner perfektionistischen Art verharrt. Schon in Hogwarts wich sie ihm nur äußerst selten von der Seite und auch jetzt ist sie immer froh, wenn der Vermeulen nach Hause findet und sich diversen Streicheleinheiten und Leckerchen für sie widmen kann.

» Haustier » Tiny » Kniesel-Britisch Langhaar-Mischling » 2014 geboren » seit 2018
Den rotbraunen Kater bei sich aufzunehmen war zum ersten eine Belohnung für sich selbst, die Ausbildung erfolgreich hinter sich gebracht zu haben. Zum anderen wollte er für seine inzwischen 9 Jährige Bitsy einen Spielgefährten haben. Dass es sich bei Tiny um einen Kniesel-Mischling handelte, erwies sich als äußerst praktisch, besonders im Umgang mit anderen Menschen und dem Thema Vertrauen gegenüber anderen Menschen. Wenngleich die magischen Eigenschaften bei Kniesel-Mischlingen nicht so groß waren, wie bei den vollwertigen Knieseln, konnte Peeta mit Tiny's Hilfe gut in seinem Freundeskreis aussortieren und einfacher zwischen Freund und Feind unterscheiden.

» ehem. Haustier » Coda » Zwergohreneule » 2005 geboren » von 2008 bis 2011
Die Haustier-Herrchen-Beziehung zwischen Peeta und Coda hielt nicht sonderlich lang und gut an. Zum großen Teil bestand sie vor allem daraus, dass Peeta ihren Zweck als Posteule ausnutzte und sie ihm dafür regelmäßig in die Hände hackte. Sie blieb ihm nicht sonderlich lang treu, flog eines Tages davon und kam einfach nie wieder zurück. Wo sich Coda heute aufhält, weiß er immernoch nicht, doch im Endeffekt vermisst er das braune Federknäul auch nicht sonderlich. Immerhin verschonte sie ihn auch nicht mit ein paar Narben an seinen sonst schönen Händen.
" I'd rather stay here, disguised as a pink armchair."
» Charakter
Peeta strahlt sein Selbstbewusstsein mit einem solch selbstverständlichen Charme aus, dass man ihm die tiefliegenden Vaterkomplexe und die ihm vermittelte Reinblutideologie gar nicht zutrauen würde. Zugegeben, er ist ein exzellenter Schauspieler und im Lügen steht ihm auch kaum jemand nach. Somit macht er es seinem Umfeld nicht wirklich leicht ihn - ehrlich - kennenzulernen. Doch selbst wenn man ihn wirklich kennenlernt ist fraglich, ob man ihn erfassen kann. Seine Anpassungsfähigkeit wirkt sich für ihn und sein Umfeld großteilig positiv aus, trägt allerdings die Tatsache mit sich, dass der Vermeulen selbst nicht sagen könnte wer er wirklich ist. Darüber macht er sich auch am wenigsten Gedanken. Immerhin ist er nicht für sich selbst jemand, sondern für seinen Vater - egal wie oft er sich selbst vorlügt, dass er ja ein eigenständiger Mensch ist, mit einem eigenen Leben und er niemals sein Vater sein wird oder möchte. Wo seine Mutter versuchte, ihm ein gesundes Vaterbild aufzubauen und ihm ein Vorbild zu sein, schaffte sie mehr Probleme mit denen ihr Sohn heute mehr oder weniger zu kämpfen hat, viel mehr jedoch sein Umfeld. Denn er hat Freunde, definitiv. Nur ist fraglich wie tief diese Freundschaften gehen, versucht er zumeist sie auf Abstand zu halten und nie zu viel über sich preis zu geben. Es ist wohl seine einzige Möglichkeit Geheimnisse vor sich selbst zu bewahren, wie zum Beispiel sein wahres Ich, das tief begraben liegt unter einer dicken Maske, hauptsächlich aus dem bestehend, was sein Vater gern sehen würde. Dass er diese Maske bereits seit seiner Schulzeit trägt, immer Fabien Vermeulen lobpreisend und seinen Ansprüchen entsprechend, ob es diesen nun interessierte oder nicht, bemerkt er somit selbst gar nicht. Doch dafür sind Masken bekanntlich da. Zum Betrügen der Menschen um sich herum, inklusive sich selbst. Dabei finden sich in dem echten Peeta auch einige sehr empathische, gar liebevolle und empfindsame Charakterzüge wieder. Kaum wiederzuerkennen, wenn man den disziplinierten, glatten Kerl nur oberflächlich kennenlernt. Besonders beim Quidditchspielen in Hogwarts zeigte sich, dass er nicht nur schon immer besonders ehrgeizig und impulsiv war, sondern diese Eigenschaften auch damit einher gingen, dass er ein schlechter Verlierer ist. Vermutlich ist das aber auch kein Wunder bei einem Perfektionisten, der alles ständig seinem Vater recht machen will und damit wohl zu einem der beeinflussbarsten Menschen zählt, ohne sich dessen bewusst zu sein. Ganz im Gegenteil würde er sich wohl zu den Menschen zählen, die Macht besitzen und mit dieser auch umzugehen wissen. Dass Macht besitzen und Macht besitzen wollen zwei verschiedene Paar Schuhe sind, wird dabei von ihm gekonnt ignoriert und wie immer so zurechtgelegt, dass es für ihn und seine jeweilige Situation passt. Er passt sich also nicht nur seiner Umwelt an, sondern passt auch seine Umwelt in gewisser Weise für sich an. Das gelingt ihm besonders gut mit seiner manipulativen Ader und seiner Wortgewandtheit, mit der er es immer wieder schafft seine Mitmenschen von Dingen zu überzeugen. Alles in allem zählt Peeta wohl erst auf den dritten Blick zu der Sorte Mensch, die man wirklich kennenlernen möchte. Doch im Endeffekt hängt es davon ab, wer ihm nun gegenüber steht und wie man sich ihm nähert.

» Stärken
» ehrgeizig » wortgewandt » kommunikativ » loyal » flexibel » charismatisch » überzeugend » diszipliniert » anpassungsfähig » erfinderisch

» Schwächen
» manipulativ » unehrlich » perfektionistisch » beeinflussbar » ungeduldig » nachdenklich » verschlossen » eigensinnig » eitel » stolz

» Vorlieben
» antike Möbel » spontanes Zeichnen » Ringe » Fotos » Katzen » Kesselkuchen » Quidditch » gute neue Einfälle » Briefe schreiben » Tee (besonders Schwarztee)

» Abneigungen
» kratziger Stoff » Apparieren » Kontrollverlust » erschreckt werden » Bertie Botts Bohnen » Dunkelheit » Rechtsbruch » undurchdachte Pläne » unbegründete und unnötige Gewalt » Glitzer
" you start thinkin' everything is possible, if you got the nerve..."
» Wusstest du schon, dass Peeta..
» ..'s Zauberstab aus 11 Zoll Weißdornholz und Drachenherzfaser als Kern besteht?

» ..sich gegenüber Geschlechtsverkehr bisher nicht emotional öffnen konnte? ..ihn entsprechend bisher nur zur Bedürfnisbefriedigung nutzte?

» ..zwar eine sehr negative Einstellung gegenüber allen hat, die nicht reinblütig sind, jedoch auch sehr genaue Moralvorstellung und detailierte Prinzipien hat, gegen die er für seinen Hass nicht so leicht verstoßen würde? ..genau diese Moralvorstellungen so sehr von seinem Vater unterscheiden?

» ..nur wenig Alkohol verträgt?

» ..an seinen Händen und Fingern blasse Narben trägt, weil seine Eule aus Hogwartszeiten ihm regelmäßig in die Hände und Finger gehackt und gebissen hat?

» ..Linkshänder ist?

» ..wahnsinnig wird, wenn Menschen in seiner Nähe laut kauen und schmatzen?

» ..eine Schwäche für Katzen (insbesondere seine eigenen) hat und er beim Sprechen mit ihnen oft ein paar Oktaven höher rutscht?

" i don't think i've ever seen such a natural at potions!"
» vor Peetas Geburt
Bereits vor seiner Geburt hätte man das Schicksal des Jungen besiegeln können. Peeta entstand nämlich aus der Affäre von dem niederländischen Reinblut Fabien Vermeulen und der gebürtigen Australierin Cate Byrne, die ebenfalls einen 'reinen' Stammbaum vorzeigen konnte. Noch vor dem Schulbeginn zog Cate mit ihrer Familie nach Großbritannien und besuchte mit 11 dann schließlich Hogwarts als Slytherin. Hier freundete sie sich später mit der 3 Jahre jüngeren Pansy Burke an, die damals noch Parkinson hieß. Trotz des Altersunterschiedes verstanden sie sich blendend und hielten einen engen, freundschaftlichen Kontakt zueinander. Als Cate eine kurze Wochenend-Affäre mit dem älteren Fabien einging und daraus eine Schwangerschaft hervorging festigte sie die enge Beziehung zu Pansy noch mehr und ließ sich von ihr liebendgern sagen, wie dämlich sie war, sich auf ihn eingelassen zu haben, von dem Altersabstand mal abgesehen. In der kurzen Zeit, die sie mit Fabien verbracht hatte, hatte sie genug gesehen, um zu wissen, dass sie ihren Sohn Peeta um alles in der Welt schützen musste, egal wie schlecht es ihr selbst dadurch erging. Man könnte es bis hierhin wohl als normale Muttergefühle bezeichnen, doch das Temperament und die hohe Stellung des Vermeulens ließen ihre Intuition laut aufschreien. Immerhin wusste sie dank einiger Nachforschungen um die Gefahren, die der Name Vermeulen mit sich brachte. Zumindest, wenn man den Gerüchten glauben schenkte, dass auf den Vermeulens eine gewisse Dunkelheit lag, die sich durch den gesamten Stammbaum zog.

21.06.1997 - 2007 » Kindheit
Die Geburt von Peeta war von Fabien keinesfalls einkalkuliert oder auf irgendeine Art und Weise geplant. Auch Cate hätte sich definitiv eine bessere Zeit und einen angenehmeren Vater für ihr erstes Kind vorstellen können. Doch im Gegensatz zu Fabien, hatte sie selbst keinen so guten, ruhmreichen Ruf zu verlieren. Sicher rankten sich um die Vermeulens diverse Gerüchte und grausame Vorkommnisse, doch bestätigt war letztlich nichts davon, bis auf die unbestreitbare Effektivität seines Antiquitäten-Geschäfts. Fabien hatte also seine Macht, seinen aufgescheffelten Reichtum und seinen Ruf darum zu verlieren, während Cate lediglich um ihren ungeborenen Sohn bemüht war. Diesem wollte sie alles geben, das sie ihm bieten könnte und mehr. Das war ihr mit gerademal 19 Jahren jedoch kaum möglich, hatten ihre Eltern sich inzwischen von ihr abgewendet, weil aus ihr nicht das geworden war, was sie sich erhofft hatten. Die frühe Schwangerschaft mit einem viel älteren Mann fanden sie auch nicht allzu prickelnd, weshalb sie ihre Tochter ihre versalzene Suppe selbst auslöffeln ließen. Entsprechend schnell begann sie mit ihrer Ex-Affäre zu kommunizieren und ihm verständlich zu machen, dass sie mit seinem Bastard an die Öffentlichkeit gehen würde, wenn er nicht seinen Beitrag zum Aufwachsen seines Sohnes beitragen würde. Fabien gefiel das absolut nicht, doch er spielte vorerst mit, indem er Cate in regelmäßigen Abständen höhere Geldsummen zukommen ließ. Immerhin wollte er nicht, dass die Dinge außerhalb seines Machtfeldes ans Tageslicht traten. Doch das war das höchste der Gefühle und im Prinzip auch nicht mehr, als Cate wollte. Sehr früh begann sie eine Idee von Fabien aus Geburtstagskarten und gelegentlichen Briefen für ihren Sohn aufzubauen. Sie erzählte ihm von Fabien Vermeulen, der einen einmaligen Fehler begangen hatte, durch den Peeta entstand, was ihn diesen Fehler nie bereuen ließ. Sie erzählte ihm, dass er ihn über alles liebte, sich in den Niederlanden jedoch um seine offizielle Familie kümmern musste. Das alles waren selbstverständlich eher Halbwahrheiten als alles andere, doch Cate konnte es ihrem Sohn nicht antun, ganz ohne Vaterfigur aufzuwachsen. Dass sie damit ihrem Sohn vielleicht mehr Schaden zufügte, als sie glaubte, nun, daran dachte sie erst viel später. 2021 ernannte Cate schließlich ihre Freundin Pansy zur Patentante von Peeta, um ihn noch besser schützen zu können, komme was wolle. So wusste sie doch außerdem, dass ihr Sohn in guten Händen war, ob sie selbst nun da war oder nicht. Peeta wuchs zwar mit der recht gefestigten Reinblutideologie auf, jedoch auch mit den Moralvorstellungen und Prinzipien seiner Mutter, die ihm bedeuteten zweimal hinzusehen und nicht blindlings Gewalt anzuwenden, nur weil ihm etwas nicht passte. Es war schwierig für ihn zu verstehen, besonders mit seinem impulsiven Verhalten, doch Cate schaffte es, auch im Zusammenspiel mit den von ihr gefälschten Briefen "seines Vaters", ihn zu disziplinieren. Ein Unterfangen, das sie so einige Nerven kostete, sie im Endeffekt jedoch niemals bereute. Dafür liebte sie ihren Sohn zu sehr und gab ihm davon in seiner gesamten Kindheit viel zu spüren.

2002 » erstes magisches Erlebnis
Bei aller Disziplin, die sie Peeta näher brachte, gab es auch einige Ausrutscher. Gerade zu Beginn der Erziehung, war Cate schließlich selbst noch sehr jung und hatte keine Geschwister an denen sie hätte herumexperimentieren können, bevor sie ihren Sohn gebar. Mit am längsten dauerte es wohl, Peeta beizubringen, dass nicht alles immer sofort passieren konnte und er nicht alles immer sofort haben konnte. So kam es auch zu dem ersten magischen Erlebnis des damals 5 Jährigen der nicht verstand, warum er seinen geliebten Kesselkuchen nicht schon vor dem Mittagessen bekam. In einem großen Trotzanfall ließ er also seinen Mittagsteller zerspringen, mitsamt Essen das danach überall war, nur nicht auf dem Teller, der auch nicht mehr wirklich existent war. Cate war dementsprechend wütend und konnte ihn diesbezüglich die nächsten Jahre sehr viel besser disziplinieren. Doch zugleich war da auch sehr viel Zufriedenheit in ihr, darüber dass ihr Sohn ein Zauberer war und kein Squib. Das hätte für ihn nämlich auch schlecht ausgehen können, wenn man sich die Gerüchte und den Ruf der Vermeulens ansah.

2008-2010 » Einschulung Hogwarts, 1. - 2. Jahrgang
Peeta war immer ein charmanter Junge, der genau wusste, wie er die Menschen für sich gewinnen konnte, wenn er denn wollte. Das kam ihm besonders zur Einschulung zugute, da es ihm schon vor der Häusereinteilung gelang erste freundliche Bekanntschaften zu knüpfen. Nach der Einteilung ins Haus der Schlangen, die bei ihm relativ schnell von statten ging, fiel es ihm auch nicht schwer die schon gemachte Bekanntschaften zu Freundschaften auszuweiten. Was ihm allerdings schwer fiel war, über seinen Vater zu sprechen, durfte er doch den Namen Vermeulen nicht in den Mund nehmen. Schließlich war er das große Geheimnis, das es zu hüten galt. Doch mit der Zeit fand er Mittel und Wege die Wahrheit zu verdrehen und schlussendlich schlichtweg über den Namen seines Vaters zu lügen. Damit man nicht auch am Beruf und anderen Fakten herausfinden konnte, wer sein Vater war, log er auch diesbezüglich was das Zeug hielt. Alles vermeintlich zum Wohle aller. Vor allem aber für seinen Vater zu dem er so sehr aufsah. Kurz vor der Einschulung fand Peeta den Gedanken an eine eigene Posteule mehr als nur praktisch und alles in allem wunderbar, weshalb seine Mutter ihm diesen Wunsch natürlich von den Lippen ablas und mit ihm zusammen eine Zwergohreneule kaufte. Sie sollte auf den Namen Coda hören und ihn durch seine Jahre in Hogwarts begleiten.

2010-2012 » 3. - 4. Jahrgang
Bereits zu Beginn seiner Zeit in Hogwarts entdeckte er eine tiefe Faszination für Quidditch und das Tanzen. Für die Quidditchmannschaft trainierte er intensiv, bis er als Hüter am Anfang des vierten Jahrgangs aufgenommen wurde und hielt sich zielstrebig an dieser Position. Für das Tanzen blieb es dann allerdings beim dritten Schuljahr, nach dem er es dann doch sein ließ. Die anfängliche Faszination dafür wich einer Abneigung. So hat er zwar grob die Standardtänze wie zum Beispiel den Walzer gelernt, doch wirklich interessiert ist er nicht an allen anderen Tänzen. Außerdem hielt er sich nicht für komplett unfähig, was Bewegungen zur Musik anging, weshalb er es auch nicht für nötig empfand, mehr als die Standardtänze zu erlernen. Die Beziehung zwischen Peeta und seiner Eule, die nun seit 2008 bestand, schien sich immer weiter zu einer puren Hassfreundschaft auszubauen. Dabei handelte es sich wohlgemerkt um 90% Hass und 10% Freundschaft, die eher daraus bestand, dass Coda ihre Arbeit als Posteule erfüllte. 2011 schrieb eben jenes Jahr, in dem die Zwergohreneule keine Lust mehr hatte, nur noch Post auszutragen und irgendwie für Peeta da zu sein, auch wenn sie ihm bisher ohnehin nur in die Hand hackte und einer Mitschülerin fast das Auge ausstach. Und so flog sie eines Tages einfach davon und ließ sich seither nie mehr blicken. Doch Peeta war kein Kind der langen Traurigkeit und besorgte mit seiner Mutter zusammen 2012 ein neues Haustier, das diesmal wirklich zu ihm passte und nicht nur einen Zweck erfüllte. Das war auf viele Arten und Weisen eine wichtige Lektion, die für den 15 Jährigen zu lernen war, wenn er das auch nicht sofort oder in den nächsten Jahren verstand. Bitsy und Peeta konnten sich kinderleicht aufeinander einlassen und verstanden einander auf Anhieb sehr viel besser, als er sich mit Coda verstanden hatte. Kein Wunder, dass Bitsy seine Seite in Hogwarts kaum verließ.

2012-2014 » 5. - 6. Jahrgang
Zum Anfang des 5. Jahrgangs hin wurde in Peetas Kopf der Gedanke immer lauter, als Ministeriumsmitarbeiter für den internationalen Handelsausschuss arbeiten zu wollen. Immerhin hatte sein Vater einen Antiquitätenhandel am Laufen, dem er nacheifern wollte. Und wo konnte man wohl bessere Erfahrungen machen, als dort, wenn man schon nicht die 1 zu 1 Erfahrung im Geschäft machen konnte? Natürlich erzählte er seinem Vater davon in Briefen, die seine Mutter angeblich an ihn weiterschickte. Letztendlich fing Cate diese Briefe jedoch ab und antwortete ihrem Sohn im Namen ihrer Ex-Affäre. So bekam Peeta stets den vermeintlichen Stolz seines Vaters zu spüren, der das angeblich auch für eine grandiose Idee hielt und ihn in seiner Entscheidung dafür unterstützte. Als seine Mutter 2013, kurz vor seinem Geburtstag, zum Ende des 5. Schuljahrs hin starb, war Peeta mehr als nur geplättet. Doch er hatte den Rückhalt seiner Patentante und seines Vaters, weshalb er sich auch seiner Mutter zu Liebe nicht gehen ließ, sondern noch härter an sich und seinen Noten arbeitete, als zuvor. Das war vor allem an seinen guten Noten und seiner Ernennung zum Mannschaftskapitän der Slytherin-Quidditchmannschaft zu sehen.

2013 » Verlust seiner Mutter, Einzug bei den Burkes
Seine Mutter zu verlieren, war mit das Schlimmste, was Peeta bisher passierte, war sie doch sein einziges wirklich anwesendes Familienmitglied. Zu dem Zeitpunkt war er gerademal 15 Jahre alt, kurz vor seinem 16. Geburtstag und besuchte noch Hogwarts. Sein Vater, Fabien Vermeulen, bekam davon scheinbar erst ein wenig später etwas mit. Währenddessen nahm seine Patentante Pansy ihn mit offenen Armen bei sich und ihren Kindern auf und gab ihm den Halt und die Unterkunft die er brauchte. Nachdem sie gemeinsam seinen Vater kontaktierten, antwortete er ihm in einem Eulenbrief scheinbar ebenso aufgelöst wie Peeta. In einem weiteren Eulenbrief beteuerte er, alles in seiner Macht stehende zu tun, um den Mörder von Peetas Mutter zu identifizieren. Dass sich die Schrift seines Vaters verändert hatte, wunderte Peeta damals nicht, was wohl einer Mischung aus Trauer um seine Mutter und Heraufsehen zu seinem Vater zu verschulden war. Ein dritter Brief beteuerte, dass der Angriff auf seine Mutter durch einen Squib geschehen war, er hätte das durch seine Kontakte herausgefunden und täte nun alles in seiner Macht stehende, um ihn ausfindig zu machen. Kein Wunder also, dass der Schüler zu seinen ohnehin schon sehr negativen Gedanken bezüglich allen, die nicht reinblütiger Natur waren, auch noch eine besonders tiefgreifendere Abscheu gegenüber Squibs entwickelte. Hinter den Kulissen sah das Ganze natürlich anders aus. Fabien hatte Peeta zwar gesagt, dass seine Mutter von einem Squib getötet wurde, doch er ließ dabei aus, dass das absolut nicht der Wahrheit entsprach. Natürlich hatte er selbst sich auch nicht die Hände schmutzig gemacht. Er hatte jemanden auf seine ehemalige Affäre ansetzen lassen, um ihr den Gar auszumachen, weil er es leid war sich von ihr so unter Druck setzen zu lassen und für einen Sohn zu zahlen, der ihm schlichtweg egal war. Einen Erben hatte er in seinem Sohn Rouven schließlich. Ein Squib hatte mit der ganzen Situation letztendlich aber nichts zu tun, bis auf das Lügenkonstrukt, das Fabien aufbaute. Entgegen aller Versuche und Bitten an seinen Vater, der beteuerte alles in seiner Macht stehende zu tun, fand er dementsprechend nie den besagten Squib. Eben jenem Geist jagt Peeta auch heute noch nach, allerdings weiß er seinen Hass deutlich besser zu verstecken.

2014-2015 » 7. Jahrgang, Abschluss
Als es an das letzte Schuljahr ging und somit auch den Abschluss und den Auszug aus Hogwarts, machten sich mehr und mehr Gedanken in dem jungen Mann breit. Wo würde er unterkommen? Immerhin war seine Ersatzfamilie, die Burkes, mit ihren Kindern beschäftigt. Und sein Vater, der war zwar da, wenn auch in letzter Zeit eher kurzgefasst in seinen Briefen mit größeren Geldbeträgen, doch er konnte Peeta schließlich nicht einfach so zu sich in die Niederlande holen. Er hatte seine Verpflichtungen und das verstand er. Nur wusste er als Halbwaise nicht wirklich wohin mit sich und fühlte sich seit dem Tod seiner Mutter das erste Mal so richtig allein. Die Briefe seines Vaters, die jeden Monat mit dem selben Geldbetrag und einer sehr ähnlichen Nachricht eintrafen, waren dabei nur ein geringer Trost, ging er doch nicht auf die Worte aus seinen Briefen ein. Doch er erklärte es sich damit, dass Fabien ein vielbeschäftigter Mann war und Peeta seine geringste Sorge war. Sicher war er noch immer so stolz auf ihn, immerhin war er selbstständig, schrieb durchweg gute Noten in den Fächern die zählten, war erfolgreicher Quidditch-Kapitän und Hüter der Slytherins und trug die Reinblutideologie weiter. Als die Zeit für die UTZ immer näher rückten, war allerdings immer weniger Platz für die Sorgen in seinem Kopf, weshalb er sich durch das letzte Jahr hindurchkämpfte und mit positiver Energie das letzte Jahr schneller bestand, als er gedacht hätte.

2015-2017 » Beginn der Ausbildung, Auszug
Die Freundschaften, die er in seinen Jahren in Hogwarts gemacht hatte, waren zum größten Teil oberflächlicher Natur gewesen. Das war deutlich zu spüren, als sein Jahrgang die UTZ hinter sich gebracht hatte und es nun an die berufliche Zukunft der ehemaligen Schüler ging. Nur einige wenige zählen bis heute noch zu seinen Freunden. Doch dafür hatte er ohnehin erstmal keinen Kopf mehr, wollte er schließlich seine Ausbildung zum Ministeriumsmitarbeiter nicht einfach so hinter sich bringen, sondern ausgezeichnet gut absolvieren. Vor allem, um seinen Vater stolz zu machen, seine Anerkennung zu bekommen und vielleicht ein bisschen mehr als 2 bis 3 Sätze in dem Brief zu lesen, den er weiterhin jeden Monat gesandt bekam. Kurz nach dem Beginn seiner Ausbildung entschieden seine Patentante und er außerdem, dass es gut sei, wenn er nun auf eigenen Füßen stehen würde. Eine eigene Wohnung konnte er sich mit dem angesparten Geld von seinem Vater und dem Ausbildungsgehalt immerhin leisten. Der Kontakt zwischen den Burkes, besonders zu Pansy und ihren Kindern, blieb selbstredend weiterhin bestehen, was ihm den Rückhalt gab, den er brauchte, um mit neuem Elan in die Zukunft zu schauen. So leistete er sich in Hogsmeade eine Wohnung und erfüllte sich damit auch einen kleinen Traum aus seinen Schulzeiten.

2018-2022 » Erwachsenwerden
Die Ausbildung zum Ministeriumsangestellten konnte Peeta aufgrund seiner hohen Disziplin und dem Durchhaltevermögen sehr gut absolvieren. Die Freundschaften die er dort dazugewann, waren wie auch schon in Hogwartszeiten zum größten Teil eher oberflächlicher Natur. Irgendwo tief in ihm drin fehlten ihm definitiv auch engere Bindungen zu anderen Menschen, doch er hatte schließlich schon seinen Vater und seine Patenfamilie, die Burkes. Dass sein Vater ein alles andere als guter Umgang für ihn war und auch nicht wirklich als beidseitige enge Bindung zu bezeichnen war, hielt er weiterhin vor sich selbst geheim. Damit ritt er sich immer weiter in eine tiefe Einsamkeit, die er über die Jahre hinweg immer weniger bewusst wahrnahm. Nur die gelegentlichen One-Night-Stands und vereinzelte Affären füllten diese Einsamkeit spärlich aus. Bis zum März 2023 bestand sein Leben also großteilig darin, seinen Vater stolz zu machen, ob er es nun immer wirklich mitbekam, spielte keine Rolle. Irgendwo trieb ihn da wohl auch die unrealistische Hoffnung an, dass sein Vater ja vielleicht doch eines Tages auftauchen würde und ihm auf die Schulter klopfte, um ihm persönlich zu sagen, wie stolz er auf ihn war.

März-April 2023 » Anerkennung der Vermeulens
Wo bisher nicht sonderlich viel Spannung in seinem Leben existierte, sollte nun ein wahres Feuerwerk ausbrechen. Und zwar eines der positiven Sorte. Fand er zumindest. Denn sein Vater, sein leiblicher Vater, Fabien Vermeulen, lud ihn in die Niederlande ein, nach Leiden. Was genau ihn dort erwartete, wusste er nicht, doch das war ihm tatsächlich auch egal. Er bekam einen Brief, der mehr als nur zwei Sätze umfasste und das stärkte sein Ego ungemein. Ohne groß darüber nachzudenken, was in allen anderen Dingen sehr untypisch für ihn gewesen wäre, packte er einen kleinen Koffer und machte sich gefasst auf alles was kommen mochte. Dass ihm jedoch eröffnet werden würde, sein Halbbruder sei gestorben und er wäre nun der rechtmäßige Erbe, weil man ihn öffentlich anerkennen ließ.. damit hätte er in hundert Jahren nicht rechnen können. So viel Freude hatte er in seinem Leben selten erlebt, zumindest wenn es um diese Art von Freude ging. Natürlich ging das alles nicht so schnell. Erst traf er auf seine Schwägerin, die Frau die sein Halbbruder Rouven als Witwe hinterlassen hatte, nachdem er an einem vermutlichen Herzfehler gestorben war. Von den Tatsächlichen Ereignissen, dass Margot ihren Ehemann ermordet hatte und Peeta selbst nur Mittel zum Zweck war, weil die Vermeulens keine andere Wahl hatten, nun davon wusste er nichts. Man ließ ihn bewusst im Dunkeln, kannte Fabien seinen Sohn doch nicht annähernd gut genug, um ihm das Geschäft einfach so zu übergeben. Während der gesamten Zeit in Leiden, vor der Anerkennung Ende April, verschloss er die Augen vor der Natur seines Vaters, die so gar nicht dem entsprach, was seine Mutter ihm all die Jahre erzählt hatte. Er wollte es nicht wahrhaben und entschied sich fast schon bewusst dagegen, Fabien als den Mann zu sehen, der er nunmal war. Kein liebevoller Familienvater, der alles für seine Familie tun würde. Lediglich ein Mann, der um das Fortbestehen seiner Linie besorgt war und über wortwörtliche Leichen ging, um das zu erreichen. Ende April war es dann aber soweit und entgegen aller Vernunft ließ sich Fabien Vermeulen darauf ein, dass die öffentliche Anerkennung seines Bastard-Sohns seinem Ruf schaden würde. Der gesamten Vermeulen-Linie um genau zu sein. Und auch das sah Peeta nicht, nun mit neuem Nachnamen und doppelter Anerkennung in eine scheinbar strahlendere Zukunft blickend.

2023-2025 » Leben als Vermeulen
Nun als Vermeulen anerkannt, fühlte es sich für ihn plötzlich an, als hätte sich die ganze Welt komplett geändert. Dabei war absolut nichts anders, bis auf seinen Nachnamen und der zwiegespaltene Ruf der damit einherging. Doch die meisten in Großbritannien setzten sich mit dem Namen Vermeulen und dem was er bedeutete - so weit entfernt in den Niederlanden - kaum auseinander. Fabien gab ihm das Gefühl im Antiquitätengeschäft mehr involviert zu sein, als er tatsächlich war. So säuselte er ihm stets vor, dass er als sein Erbe eines Tages das Geschäft leiten würde, enthielt ihm dabei jedoch auch sämtliche wichtige Informationen, wie zum Beispiel den illegalen Handel mit Meereslebewesen und schwarzmagischen Artefakten. Während sein Vater ihm aus der Ferne den Antiquitätenhandel näher brachte, setzte sich Peeta immer mehr mit Leonora Bott auseinander. Von dieser und ihrer Squibfoundation war er verständlicherweise alles andere als begeistert. Über die Tage und Wochen hinweg setzte er sich in den Kopf die Foundation zu unterwandern. Und vielleicht würde er so ja auch den Mörder seiner Mutter finden. Dass dieses Vorhaben absolut nicht zu seinem Ziel führen würde, weil es diesen Squib nicht gab, von dem sein Vater ihm erzählt hatte, konnte er dabei nicht wissen. Und ob die Bott das einfach so mit sich machen lässt, steht auch noch auf einem ganz anderen Blatt.


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