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Helen Lowe
Verlängert
Helen Lowe
Newbie
05.02.20 0 Posts
24 Jahre Reinblut
Geboren im Jahr 2000 gehört Helen Lowe zu den erfolgreichen jungen Hexen in ihrer Generation. Sie weiß ziemlich genau was sie will und vertritt das mit allem was ihr Heilig ist nach außen. Lediglich in ihrem Job als Radiomoderatorin ihrer eigenen Nachmittagsshow im "jungen Radio" behält sie sich eine gewisse Neutralität vor und weiß genau, was man von ihr erwartet. Sie ist sehr ehrgeizig und doch fehlt ihr irgendetwas in ihrem Leben, trotz ihrer sechs anderen Schwestern fühlt sie sich manchmal nicht vollkommen erfüllt.


San


#1
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Helen Lowe


auf einen blick


NAME: Helen Lowe
Helens Name ist genauso gewöhnlich wie jeder andere auch und dennoch bedeutete er ihr schon immer sehr viel. Sie hasste es, wenn man ihn verfremdete und war stolz auf den Namen, der die Schöne bedeutete.
Die Familie Lowe stammte ursprünglich aus der Schweiz und hießen damals noch Löwe. Erst mit ihrem Umzug im 19. Jahrhundert nach Großbritannien änderten sie ihren Namen in Lowe und gehörten seit dem zu den Reinblütern der dortigen magischen Gemeinschaft. Helen selbst verbindet viel mit diesem Namen, denn er bedeutet für sie Stärke und Gerissenheit, etwas was man sehr wohl in ihrer Familie vorfinden kann.
GEBURTSTAG: 07.06.2000
Geboren an einem regnerischen Junitag kam Helen eine halbe Stunde vor ihrer Schwester Hedwig auf die Welt. Helen wurde in ihrem zu Hause geboren und war das dritte Kind von Manon und Richard Lowe. Noch Jahre später zog sie ihren Zwilling gerne mal damit auf, dass sie ja die ältere sei und nicht Hedwig.
BLUTSTATUS: Reinblut
Die Familie Lowe wurde in der magischen Gesellschaft schon immer als eine sehr liberale Familie angesehen. Sie hatten schon immer das Talent sich als solch eine zu verkaufen, was jedoch sowohl Vor- als auch Nachteile mit sich zog. Man sah die Familie nicht bei allen Reinblütern mit absoluter Begeisterung, denn immerhin gab man sich schon hin und wieder mal mit Muggelstämmigen oder Halbblütern ab. Helen lernte jedoch ihren Freundeskreis mehr aus den Reihen der Reinblüter zu wählen, da es so viel einfacher für sie war. Der Rest der magischen Bevölkerung reagierte jedoch nicht mit absoluter Abneigung ihnen gegenüber und ging immer sehr auf das Gespiele der Familienmitglieder ein. Schlussendlich war alles immer nur ein gutes Verkaufen in der magischen Gesellschaft.
ZUGEHÖRIGKEIT: Sonstige
Helen gehörte zu der Gruppierung sonstige, fühlte sich jedoch schon immer ein wenig der Winkelgasse hingezogen.Die Winkelgasse war schon immer ein Ort, an dem reges Treiben herrschte und genau dort fühlte sie sich schon immer am wohlsten. So war es auch eine absolute Freude, als man ihr den Job bei dem magischen Radiosender Wizarding Wireless Network anbot, der sich in unmittelbarer Nähe vom Ministerium und der Winkelgasse befand. In ihren Pausen besuchte sie dort sehr gerne die kleinen Cafés oder auch Geschäfte.
BERUF: Radiomoderatorin bei Wizarding Wireless Network (wwz2)
Durch ihre Großmutter Aleen lernte sie schon ziemlich schnell den Job einer Radiomoderatorin kennen. Während ihre Zwillingsschwester immer viel mit ihrem Großvater in irgendwelchen langweiligen Gerichtsräumen unterwegs war, nahm ihre Großmutter sie immer mal mit in das Radiostudio. Absolut überwältigt von der Abwechslung und vor allem auch von dem Spaß den man dabei haben konnte, beschloss sie daher schon in jungen Jahren, dass sie ihrer Großmutter in dieses Berufsfeld folgen wollen würde. Nach ihrem Schulabschluss begann sie bei Wizarding Wireless Network eine Ausbildung (bei dem gleichen Sender wo auch ihre Großmutter gearbeitet hatte) und wurde direkt nach dieser als Co-Moderatorin einer Morgensendung eingestellt. Helen war das aber auch nicht genug, denn sie wollte mehr Freiheiten, mehr Einblicke und einfach mehr Verantwortung bekommen. Nach einem Jobangebot aus Frankreich – welches sie ablehnte – gab man ihr eine eigene Sendung am Nachmittag, welche vor allem für die jungen Hexen und Zauberer war. Jedoch moderierte sie hin und wieder auch schon große Ereignisse, wie im letzten Sommer das magische Musikfestival.
WIZARDING WIRELESS NETWORK:
Der Hauptsitzt von Wizarding Wireless Network, kurz WWZ genannt, verlegte nach dem großen Zauberkrieg die meisten seiner Sender in das zentrale London, um näher am Ministerium zu sein und so eine bessere Berichterstattung gewährleisten zu können. In Hogsmeade befanden sich weiterhin die Sendung Witching Hour sowie einige Geschäftsräume und die Buchhaltung des Radiosenders. In London siedelte man sich in der Nähe der Winkelgasse und des Ministeriums an und etablierte dort die Sender wwz1 - ein reiner politischer Sender - und wwz2 - Unterhaltungssender mit Musik - in einem vor Muggeln geschützten Gebäude.
Wwz1 konzentrierte sich auf die politischen Themen und lud sehr gerne immer Politiker in seine Sendungen ein. Auch moderierten sie die politischen Debatten, die manchmal gar im Radio übertragen wurden. Erst im letzten Jahr luden sie so Hermine Weasley und ihren Gegenkandidaten zu einer Live Debatte im Radio ein, welche ein großteil der englisch-magischen Bevölkerung einschaltete.
Wwz2 will vor allem junge Hexen und Zauberer ansprechen. Dort wird viel moderne Musik übertragen, hier werden auch Sport und andere Teile des Unterhaltungssektors abgedeckt. So werden in den Shows oft Stars und Sternchen der magischen Welt eingeladen, um Interviews zu geben oder manchmal als Gastmoderatoren zu fungieren. WWZ2 ist außerdem ein bekannter Sponsor für Musikveranstaltungen, wie zum Beispiel das magische Musikfestival im Sommer 2024, oder auch eine ganze Reihe kleinerer Konzerte von bekannten und weniger bekannten Musikern.
HERKUNFT & WOHNORT: London; England
Zusammen mit ihren sieben Schwestern und ihren Eltern wuchs sie in einem von außen klein wirkendem Londoner Stadthause auf. Doch von innen war es so magisch vergrößert, dass man sehrwohl auch mal den Geschwistern ausweichen konnte. Niemals wäre Helen in den Sinn gekommen auszuziehen, wenn man sie noch nicht zwang. Auch wenn es hin und wieder natürlich anstrengend war, liebte sie das enge Beisammensein und die Verbundenheit der Familie.

Schlafzimmer Teil I | Schlafzimmer Teil II

Familie


VATER: Richard Lowe | *1973 | Reinblut | Leiter der Abteilung Magische Unfälle und Katastrophen
Einer der wohl wichtigsten Menschen im Leben der jungen Moderatorin war schon immer ihr Vater Richard Lowe. Schon von klein auf hatte sie eine engere Bindung zu Richard, als zu Manon und hielt sich gerade als sehr kleines Mädchen immer gerne in seiner Nähe auf. Sie hörte ihm zu, wenn er mal wieder von der Arbeit sprach und bekam dann immer ganz große Augen wie stark ihr Vater doch war. Vor allem jedoch sah sie in ihrem Vater einen sehr intelligenten Menschen, der durchaus wusste, was er wollte und dennoch auch mit seiner sehr humorvollen Art sich schnell in das Herz der Menschen schleichen konnte. Natürlich gab es immer mehrere Seiten an ihrem Vater, doch gegenüber der Familie zeigte er sich immer als sehr fürsorglich und vor allem auch humorvoll. Hin und wieder hatte Helen das Gefühl, dass in Richard ein kleines Kind lebte, was hin und wieder mal herausbrechen wollte. Seine Augen schienen dann immer zu leuchten und er machte liebend gerne Witze über alles Mögliche. Doch egal wie leicht er das Leben auch nahm, bemerkte man hin und wieder schon wie er seinen Gedanken hinterherhing. In diesen Momenten rauften sich die Schwestern zusammen und versuchten ihrem Papa das Leben so angenehm und leicht wie möglich zu machen. Er stellte seine Familie schon immer über alle anderen Dinge und Helen bewunderte ihn sehr für seine Art mit ihnen umzugehen. Richard gab ihnen immer die Möglichkeit sich weiter zu entwickeln und selbst Entscheidungen zu treffen, brachte Helen und ihren Geschwistern jedoch nach dem Tod seiner Frau noch weiterhin bei, was wirklich wichtig war. Sie sah schon seit sie ein kleines Kind war zu ihm auf und hält ihn für eine der größten Männer, denen sie je begegnen durfte. Vor allem, weil er trotz seiner humorvollen Art immer noch eine gewisse Strenge besaß, die er sehr gut einzusetzen wusste. Die Meinungen von Helen und ihren Geschwistern war ihm jedoch auch auf eine Gewisse Art und Weise und bis zu einer Grenze sehr wichtig, was ihn für Helen unbezahlbar machte.

MUTTER: Manon Lowe | geb. Leclercq | *1977 † 2014 | belgische Vertreterin im internationalen magischen Handelsausschuss
Den Duft ihrer Mutter würde sie niemals vergessen, denn immer wenn ihr ein Kokosduft in die Nase stieg, dachte sie an die blonden Haare und das breite Lächeln ihrer viel zu früh verstorbenen Mutter. Nach zehn Jahren, die seitdem vergangen waren, tat der Gedanke immer noch weh sie nie wieder in den Arm zu nehmen und doch waren es die Erinnerungen, die Helen immer mal zum Lachen brachten. Die geborene Belgierin war eine ziemlich taffe Dame, die genau wusste, wo sie hinwollte und somit sehr gut in die Familie zu passen schien. Sie war jedoch auch sehr warmherzig und versuchte mit ihrem Lachen und ihrem sehr großen Sinn für Humor ihre Töchter gut zu erziehen. Dennoch war immer eine gewisse Ernsthaftigkeit bei ihr vorhanden und stellte definitiv den strengeren Part der Eltern dar. Im Gegensatz zu Richard trieb sie ihre Töchter immer dazu an das Beste aus sich herauszuholen und eigenständig zu handeln und zu denken. Für Helen war das nicht immer besonders einfach, doch sie liebte ihre Mutter vor allem wegen ihrer Hartnäckigkeit sehr. Es verging kaum ein Tag, an dem sie Manon nicht vermisste und vor allem die Zeit nach ihrem Tod war schwer, doch sie hatte immer noch ihren Vater, der sie alle immer gerne auffing.

SCHWESTERN: Viktoria Lowe | *1997 | Reinblut | Archivarin in der Mysteriumsabteilung
Die älteste der Lowe Schwestern war für Helen schon immer so etwas wie der Fels in der Brandung. Sie konnte immer den größten Stürmen und Wellen entgegenwirken und strahlte eine solche Energie aus, dass sich Helen sich war auch ein wenig von ihr abgeschaut zu haben. Die beiden Powerfrauen kamen schon immer recht gut miteinander aus, auch wenn Helen zugeben musste von dem Ansporn der Älteren manchmal sogar ein wenig zu viel abbekommen zu haben. Es konnte sein, dass Helen dann auch gut und gerne mal ein wenig zu sehr aufdrehte und sich manchmal gar neben ihr ein wenig schlecht zu fühlen begann. Viktoria sollte einmal die Erbin der Familie sein und so hatte Helen immer mal das Gefühl in ihrem Schatten zu stehen. Helen versuchte sich dies aber nie wirklich anmerken zu lassen und genoss es manchmal richtig zusammen mit der älteren über ihre Arbeit zu sprechen. Viktoria war schon immer auf dem Boden geblieben und gab Helen das Gefühl das Beste aus ihr herausholen zu wollen.

Astrid Runcorn | geb. Lowe | *1998 | Reinblut | Haushexe
Führsorglich, familär und einfach immer für einen da. So beschrieb Helen ihre zwei Jahre ältere Schwester sehr oft gegenüber ihren Freunden oder aber auch fremden Personen. Sie hatte schon immer etwas an sich, was sie vertrauensvoll gegenüber anderen wirken lies und wusste sehr genau, was sie sagen oder unternehmen konnte, um jemanden wieder ein wenig aufzumuntern. Als Manon im Jahr 2014 starb wusste Helen nicht wirklich wie sie mit allem umgehen sollte und war manchmal kurz vor einem Nervenzusammenbruch. Astrid war dann immer zur Stelle, strich ihr über den Rücken und versuchte die jüngere Schwester aufzumuntern. Auch wenn sie selbst damals noch nicht wirklich alt war, konnte Astrid Helen sehr gut beruhigen. Hin und wieder kam es jedoch auch mal zu ein paar Streitigkeiten, wenn Astrid meinte mal wieder einen auf Mama machen zu müssen. Helen war dann meist schnell genervt und sagte dann auch mal nicht ganz so nette Worte zu ihrer älteren Schwester. Doch die beiden rauften sich dann relativ schnell wieder zusammen. Helen konnte der älteren nie lange Böse sein und sah sie schon früh als eine Ansprechpartnerin, wenn es ihr wirklich mal schlecht ging und sie nicht mit Hedwig darüber sprechen konnte. Ihre ältere Schwester war es auch, die damals als erstes Bemerkte wie schwer ihr die Trennung von Leander gefallen war. Als Astrid schließlich heiratete, weil sie ihren Ehemann für eine sehr gute Wahl hielt, war Helen im ersten Moment traurig, denn sie hatte als erste das Haus verlassen. Sie sah jedoch wie absolut erfüllend diese Berufung für Astrid war und würde sie auch in Zukunft bei allem utnerstützen, solange sie nicht zu sehr die Ersatzmutter heraushängen lies.

Hedwig Lowe | *2000 | Reinblut | Juristin
Auch wenn man zwischen den beiden Mädchen früher kaum einen Unterschied bemerkte, entwickelten sie sich jedoch gänzlich in andere Richtungen. Während Hedwig zu einer Person entwickelte, die mehr in Richtung Kopfentscheidungen ging, war Helen eher ein Bauchmensch. Die beiden wurden gänzlich unterschiedlich, was vor allem auch durch die Einteilung in Hogwarts klar wurde, bei der Hedwig nach Ravenclaw kam und Helen selbst nach Gryffindor. Doch trotz ihrer Unterschiede hatten die beiden schon immer eine ganz besondere Verbindung zueinander, beinahe schon so etwas wie ein Zwillingsband. Helen benötigte meist nur einen Blick, um hinter die Fassaden ihres Zwillings schauen zu können, während andere bei Hedwig immer weiter bohren mussten. Sie hatten schon immer eine Verbindung zueinander, die man nie wirklich erklären konnte und waren auf Grund dessen auch nur schwer immer voneinander zu trennen. Während Hedwig einige Charaktereigenschaften aufzeigte, die für Helen absolut untypisch waren, war es andersherum genauso. Die Zwillinge fingen an sich zu ergänzen und so eine starke Einheit zu bilden. Für Helen war Hedwig seit sie denken konnte, die wichtigste ihrer Geschwister, ohne sie hätte einfach ein wichtiger Teil gefehlt. Sie versucht so oft es ging mit ihr Zeit zu verbringen und war auch mit einer der Hauptgründe, wieso sie sich damals gegen das Jobangebot in Frankreich entschieden hatte. Der wohl enormste Unterschied neben Kopf- und Bauchmensch der Zwillinge war schon immer, dass Helen emotional mit allem ein wenig besser klarkam und somit eine starke Stütze für die Juristin war.

Eleonore Lowe | *2002 | Reinblut | Architektin
Mit nur zwei Jahren bekam Helen ein weiteres kleines Geschwisterchen mit dem Namen Eleonore. An die ersten Jahre mit der jüngeren konnte sie sich gar nicht mehr erinnern. Einzig das Geschrei des Babys würde ihr niemals aus dem Kopf gehen, denn alle Aufmerksamkeit ging von den Zwillingen ab und landete auf dem kleinen neuen Würmchen. Zu Beginn war Helen – laut Aussage ihrer geliebten Großmutter – gar nicht begeistert von dem neuen Unruhestifter, doch das wurde über die Jahre hinweg immer besser. Auf Grund des recht geringen Altersunterschiedes hatte Helen immer jemanden zum Spielen und freute sich, wenn sie zusammen mit Eleonore an ihrem Puppenhaus spielen konnte. Als sie nach Hogwarts kamen und schlussendlich auch die Mutter der Mädchen verstarb versuchte sie sich jedoch gegenüber Eleonore nie etwas anmerken zu lassen, denn die Mädchen entwickelten sich immer unterschiedlicher. Während sich die spätere Radiomoderatorin immer alles merkte und aufschrieb, wurde ihre jüngere Schwester immer ein wenig chaotischer. Vor allem im Haushalt kam es jedoch auch immer mal zu ein paar kleineren Auseinandersetzungen, denn hier prallte stur auf stur und vor allem hatte Eleonore niemals gelernt mit Kritik umzugehen. Doch Helen machte sich mit dem Alter auch immer mehr Sorgen um ihre Schwester. Sie musste mit ansehen wie nicht nur eine wirklich tolle Beziehung in die Brüche ging, sondern auch ihre Arbeitsweise einfach ein wenig zu sehr übertrieb. Sie lebte für ihren Job und arbeitete manchmal viel mehr als die anderen Schwestern um erfolgreich zu sein. Woher dieser eigene Druck kam konnte Helen nie wirklich sagen, doch sie würde ihre Schwester immer im Auge behalten wollen. Einfach, weil ihre Mutter es bestimmt niemals gewollt hätte, dass ihre Tochter sich zu Grund und Boden schuftete.

Elise Lowe | *2004 | Reinblut | magische Bildhauerin
Mit vier Jahren bekam sie ein erneutes Geschwisterchen und Helen erinnerte sich immer gut an die ersten paar Wochen als ihre Mutter mit der kleinen Elise nach Hause kam und sie das erste Mal der Familie zeigte. Noch fand Helen die kleine richtig süß, doch dann fing sie an zu schreien und insgesamt ziemlich nervig zu werden. So war Elise zwar immer eine dieser Spielgefährten von denen Helen immer geträumt hatte, doch irgendwie wollte sie nie mit ihr teilen. Vor allem als die Kleine auch noch anfing herumzukrabbeln und die kleinen Figuren von Helen aus dem Puppenhaus zu nehmen wurde Helen immer wütender. So war auch Elise dafür verantwortlich, dass Helen das erste Mal Magie zeigte, auch wenn sich die mittlerweile in Belgien lebende Schwester nicht mehr daran erinnern konnte. Immerhin war sie gerade mal ein Jahr alt gewesen und fand alles einfach nur sehr aufregend anzufassen und hochzunehmen. Nach den Jahren besserte sich die Beziehung der beiden jedoch, auch wenn Helen immer noch nicht gerne mit ihr teilte. Die ältere fand jedoch den Schritt ihrer Schwester sehr mutig nach Belgien zu gehen und dort als magische Bildhauerin ihren eigenen Weg einzuschlagen. Auch wenn dieser natürlich von ihrer Großmutter sehr unterstützt wurde.

Antonia Lowe | *2014 | Reinblut | Bald Hogwartsschülerin
Antonia – oder auch einfach nur Toni genannt – ist die jüngste der insgesamt sieben Töchter von Richard und Manon Lowe und leider auch die letzte. Manon starb an einer Schwangerschaftsvergiftung, doch man hatte immerhin noch das kleine Bündel retten können. Zu Beginn hatte Helen schon beinahe so etwas wie Wut auf die kleine Antonia, da sie ihr die Mutter weggenommen hatte. Doch die Wut verflog ziemlich schnell, als sie ihr in die wunderschönen Augen sah. Antonia entwickelte sich sehr gut und war schon immer ein sehr offenes und vor allem neugieriges Kind. Manchmal hatte Helen jedoch ein wenig Angst um die Jüngere, da sie sich selbst ein wenig zu viel unter Druck zu setzen schien, doch da redete man leider gegen eine kleine Mauer. Auf Grund dessen, dass Toni niemals in den Genuss gekommen war zusammen mit ihren Geschwistern zu spielen und den Tag mit ihnen zu verbringen nahm Helen sie schon ein paar Mal mit ins Studio, um sie so ein wenig bei Laune zu halten. Nach all den Jahren schämte sich Helen manchmal für den Gedanken, dass sie Antonia für den Tod von Manon verantwortlich gemacht hatte und vermutlich war das auch immer der Grund, wieso sie in den späteren Jahren die neugierige Schwester immer mal mit an die Arbeit genommen hatte. Die beiden hatten eine gute Bindung zueinander und manchmal ist Helen ein wenig darüber amüsiert, wie sie versucht Dinge herauszufinden und wie ein kleiner Detektiv durch das Haus läuft.

WEITERE VERWANDTE:
Verwandtschaft väterlicherseits:
Großeltern:
Konrad Lowe | *1948 | †2012 | Reinblut | ehem. Mitarbeiter in Zaubergamot Verwaltung / Anwalt
Aleen Lowe (geb. Moody) | *1949 | †2012 | Reinblut | ehem. Radiomoderatorin
Aleen und Konrad waren die Großeltern, zu denen sie immer das beste Verhältnis hatte und mit denen sie wirklich sehr gerne Zeit verbrachte. Während Helen der Liebling von Aleen zu sein schien, war Hedwig eher der Liebling von Konrad, doch daraus machte sie sich nichts. Sie liebte beide, ihre Großmutter jedoch ein Stückchen mehr. Schon als sie noch ganz klein war wollte sie immer auf den Schoß ihrer Großmutter und diese war es schlussendlich auch, die Helen immer mehr prägte. Sie sagte immer, dass sie sehr viel in ihr von sich selbst sehen würde und so beschloss Helen schon im jungen Alter irgendwann einmal mit ihrer Großmutter zusammen zu arbeiten und ihr ins Radio zu folgen. Doch dazu war es niemals gekommen, denn im Jahr 2012 musste sie sich schon viel zu früh von Aleen und Konrad trennen, die beide bei einer Auslandsurlaubsreise - Konrad hatte es der Reiseverrückten Aleen zum Hochzeitstag geschenkt - in der USA ums Leben kamen. Sie gerieten in ein schlimmes Unwetter und starben mit vielen anderen zusammen bei heftigen Niederschlägen und einem Tornado. Seit dem konnte sie Regen nie wirklich leiden. Helen hatte lange gebraucht, um über den Verlust ihrer geliebten Großmutter einigermaßen hinwegzukommen. Noch jahrelang trug Helen immer ein Bild von sich und ihrer Großmutter im Geldbeutel mit sich herum und erwischte sich sogar immer mal dabei mit ihr über bestimmte Dinge zu sprechen.

Großonkel:
Joseph Lowe | *1953 | Reinblut | ehem. Zaubergamot Verwaltung
Sinistra Lowe (geb. Macnair) | *1954 | Reinblut | ehem. Autorin

Tanten & Cousinen/Cousins:
Theresa Thurkell (geb. Lowe) | *1972 | Reinblut | Heilerin
& Fearghas Thurkell | *1966 | Reinblut | Architekt
- Kieran Thurkell | *1995 | †2023 | Reinblut | ehem. Architekt
- Declan Thurkell | *1995 | Reinblut | Magische Menagerie
- Riona Thurkell | *2000 | Reinblut | Schauspielerin im magischen Theater
- Quinlan Thurkell | *2004 | Reinblut | Auszubildender Fluchbrecher
- Liadain Thurkell | *2007 | Reinblut | Schülerin

Irene de Montmartre (geb. Lowe) | *1979 | Reinblut | Botanikerin bei la forêt rouge
& Thibault de Montmartre | *1975 | Reinblut | Geschäftsführer von la forêt rouge
- Veles de Montmartre | *2000 | Reinblut | Planning and Strategy bei la forêt rouge
- Azalea de Montmartre | *2004 | Reinblut | Magieweberin & Studentin
- Arzhen de Montmartre | *2004 | Reinblut | Irrlicht

Verwandtschaft mütterlicherseits:
Großeltern:
Raphaël Leclercq | *1940 | Reinblut | Pressesprecher im belgischen Komitee für Muggelgerechte Entschuldigungen
& Guinevere Leclercq (geb. Halleux) | *1942 | Reinblut | Ministeriumsangestellte in der belgischen Abteilung für Missbrauch von Magie
Sie waren die Großeltern, von denen Helen immer am wenigsten gehört hatte. Natürlich besuchte man diese auch hin und wieder mal in Belgien und die Schwestern wussten sie auch zu schätzen, doch eine wirkliche Bindung hatte man nie wirklich aufbauen können. Bis zum Tod von Manon im Jahr 2014. Nach ihrem Tod wohnte Guinevere einige Monate bei den Lowes, um Richard ein wenig unter die Arme zu greifen. Sie war es dann auch, die den Kindern noch mehr französisch beibrachte. Während Helen das bereits in ihrer Kindheit von ihrer Mutter gelernt hatte, hatten es ein paar ihrer anderen Geschwister noch nicht. Diese Tatsache, dass man sich auch in einer anderen Sprache verständigen konnte, war es auch die die Beziehung zwischen Helen und ihr ein wenig aufbesserte. Doch eine solche Liebe wie sie für Konrad oder Aleen gehabt hatte, konnte Helen ihren belgischen Großeltern nie entgegenbringen.

Tante & Onkel:
- Hugo Leclercq | *1982 | Reinblut | Ministeriumsangestellter in der belgischen Geisterbehörde

Großtante & Onkel :
Théophile Léon Maltravers | *1941 | †2006 | ehem. Geschäftsführer
Hélène Maltravers (geb. Leclercq) | *1943 | Reinblut | ehem. Finanzwärtin

akademisches


EHM. SCHULE: Hogwarts | Gryffindor | Abschluss: 2018
Ihre Geschwister und auch ihre Eltern waren alle in unterschiedlichen Häusern und so war es auch nicht schlimm, als Helen bei ihrer Einschulung nach Gryffindor kam, während ihre älteste Schwester Viktoria und auch Hedwig in Ravenclaw war. Der Hut hatte bei ihr lange überlegen müssen, ob er sie nach Slytherin oder Gryffindor schickte, doch schlussendlich für das Haus der Löwen entschieden. In das Haus, welches ihr Nachname sehr gut repräsentierte.
NOTEN:
Verwandlungen: Ohnegleichen
Geschichte der Zauberei: Erwartungen übertroffen
Zaubertränke: Annehmbar
Zauberkunst: Erwartungen übertroffen
Wahrsagen: Mies
AGs: Schülerzeitung
Zu Beginn ihres dritten Schuljahres trat sie der Schülerzeitung bei, da sie sich schon immer ein wenig für Medien zu interessieren schien. Sie schrieb ein paar wenige Artikel in ihrem ersten Jahr und erst nachdem sie sich ein paar Tipps der Freundin ihrer mittlerweile toten Mutter und ihrer Familie einholte, druckte man ihre Artikel immer mehr ab.
SCHULPOSTEN: Vertrauensschülerin
Als man ihr in ihrem fünften Jahr den Posten der Vertrauensschülerin gab hätte sie glücklicher gar nicht sein können. Sie wusste, welche Verantwortung dahintersteckte und schnell stellte sich heraus, dass sie ein sehr gutes Sprachrohr für die jüngeren ihres Hauses war.

charakter



Schon ihre Großmutter hatte ihr in der Kindheit immer wieder eingeprägt wie wertvoll es war als Moderatorin eine recht neutrale Meinung zu haben. Helen selbst hatte immer eine sehr genaue Vorstellung von dem was sie wollte oder auch als richtig ansah, doch gegenüber ihrer Radiozuhörer versuchte sie sich meist zurückzuhalten und eher neutral an alles heranzugehen. Wie ihre Großmutter mauserte sie sich mit dieser Einstellung recht schnell zu einer wirklich sehr gern gehörten Radiomoderatorin und ging in ihrem Berufsfeld vollkommen auf. Von ihren Mitmenschen konnte ihr jedoch auf Grund ihrer Neutralität sehr oft ein gewisse Desinteresse nachgesagt werden, was auch gar nicht so falsch war. Sie interessierte sich schon immer nur für bestimmte Themen, die sie im Beruflichen oder auch in anderen Dingen weiterbringen konnte. Erzählte man ihr jedoch einen Klatsch, interessierte es sie meist gar nicht und sie hakte es in ihren Gedanken sehr schnell als uninteressant ab, während alle anderen dann meist voll drauf einstiegen und sich mehr und mehr durch die Gegend fragten. Für Helen war das immer ein Unding, denn entweder man sagte die Wahrheit oder man ließ es gleichbleiben und versuchte nicht immer alles zu hinterfragen. Ganz im Gegensatz zu ihrer Schwester Hedwig, die als Kopfmensch schon immer alles genau nachzuverfolgen versuchte. Helen war jedoch schon immer mehr ein Bauchmensch und entschied eher aus dem Bauch heraus als alles tausendmal im Kopf durchzugehen. Dieses leichte sorglose Verhalten sorgte bei ihr jedoch auch hin und wieder mal dazu, dass sie sich in unvorsichtige Situationen begab und sich auch schnell mal in einer gewissen Gefahrenlage befand. Schon in ihrer Schulzeit hatte sie damit sehr große Probleme und trotz ihres großen Mutes konnte sie sich nicht allein aus bestimmten Situationen befreien. Helen selbst war jedoch in den seltensten Fällen wirklich allein, denn sie brauchte schon damals und auch noch Jahre später, immer Menschen um sich herum. Im Mittelpunkt zu stehen gefiel ihr sogar und sie ging dann besonders in ihrer Rolle als loyale, gesellige und humorvolle Person sehr schnell auf und man konnte sie in ihrem Redefluss manchmal kaum stoppen.
Etwas was sie von ihrer Mutter geerbt hatte war wohl die Durchsetzungsfähigkeit und auch den gewissen Biss zu zeigen, wenn es um den Erfolg ihrer Familie ging. Natürlich waren alle Lowe Kinder so erzogen wurden, doch bei ihr trat dies schon sehr früh auf und noch als Manon am Leben war wollte sie ihrer Mutter zeigen wie ernst es ihr war mit ihrem Berufswunsch. Sie setzte sich manchmal selbst unter Druck, doch das hielt meist gar nicht lange an. Sie wusste sehr genau, dass es das niemals bringen würde sich selbst zu Stressen, denn bei ihr ging es dann meist nach hinten los. Während alle in der Schule beispielsweise für die Prüfungen büffelte, ging sie es eher locker an und fing dafür schon früher an zu lernen. Sie brauchte immer ein wenig länger, um sich Dinge einzuprägen, die sie nicht interessierten. Helen galt neben ihrer ehrgeizigen und sehr entschlossenen Art auch zu einen der fairsten. Sie verurteilte Menschen nicht besonders gerne und konnte anderen schon als Schülerin sehr gut zureden. Reden war ihre Leidenschaft, das was sie ausmachte und trotz ihrer recht chaotischen und kritikunfähigen Art wurde sie in ihrem fünften Jahr zur Vertrauensschülerin ernannt. Wenn es jemand wagte ihr Kritik zu geben, konnte man sich sehr oft auf eine heftige Diskussion oder Unterhaltung einstellen. Die hübsche Blondine ließ sich nicht wirklich gerne etwas sagen, was auch beruflich hin und wieder ein wenig störend war. Doch beruflich etwas zu erreichen war immer das, was Manon von ihnen gewollt hatte. So tat sie alles dafür, selbst wenn es ihr wehtat. Sie wusste sehr genau was man in der Gesellschaft erwartete und hatte auch deutliche Vorstellungen davon, dass man manchmal auch mal ein wenig in ein Nest aus Reiszwecken greifen musste, um etwas zu erreichen. Aus diesem Grund wählte sie auch ihre Bekanntschaften, oder auch ihre Liebschaften, sehr genau aus. Sie konnte es nie leiden, wenn man sie beruflich von etwas abhielt und hatte genau aus diesem Grund im Jahr 2019 nicht mehr von einer Trennung von Leander absehen könne.

STÄRKEN:
#durchsetzungsfähig #loyal #mutig #direkt #humorvoll #gesellig #entschlossen #fair #willensstark #zuverlässig #ehrgeizig
SCHWÄCHEN:
#desinteressiert #unaufmerksam #stur #unordentlich #sorglos #kritikunfähig #impulsiv #chaotisch #aufbrausend #kreativlos #nachtragend
VORLIEBEN:
#Fotografien #Bäume #Sonne #Freiheit #Côte d'Azur #Musik #Wasser #Strand #Schminke #Tanzen #Erdbeeren #Schlagsahne #Eis #die "Kunstwerke" ihrer Schwester Hedwig
ABNEIGUNGEN:
#Rosenkohl #Quidditch #falsche Berichte #Regen #Schnee #Vorurteile #Saft #Brombeeren #Pudding #die Farbe Gelb #Schnecken #Spinnen #extreme Ordnung #Mangel an Ehrgeiz

lebensweg


Kindheit
2000 - Geburt von Helen & Hedwig
2002 - Geburt von Eleonore
2004 - Geburt von Elise
2005 - erstes magisches Erlebnis
2005 - Lernt lesen, schreiben & rechnen
„Sie wussten bereits, dass Sie Zwillinge bekommen?“ Die Heilerin schaute zu den glücklichen Eltern herüber, die beide jeweils ein Bündel auf ihren Armen hielten. „Natürlich, man sagte es uns schon vor ein paar Wochen.“ Die vierfache Mutter sah noch nicht einmal von ihrem kleinen Baby auf, als sie der Heilerin vom St. Mungos antwortete. Abwechselnd sah sie von dem Würmchen in ihren Armen zu dem in den Armen ihres Mannes und dann in sein Gesicht. Absolutes Glück war darin zu sehen und Manon wusste sehr genau, dass sie diese beiden genauso sehr lieben würde wie Astrid und Viktoria, die bereits sehnsüchtig darauf warteten ihre neuen Schwestern in der Familie zu begrüßen. „Wir führen natürlich die Tradition deiner Familie weiter.“ Sagte sie selbstverständlich zu ihrem Ehemann, lächelte und strich dem Baby in ihren Armen über die Wange. „Was hältst du von Helen und Hedwig, darüber haben wir schon einmal gesprochen.“ Manon sah auf und lächelte. „Helen…“
Helen und Hedwig wuchsen in einem schönen Stadthaus mitten in London auf, welches bereits von dem Geschrei und Herumgetolle von zwei älteren Geschwistern erfüllt war. An die ersten Jahre konnte sich Helen so gut wie gar nicht erinnern und doch hatte sie immer das Gefühl, dass es ihr niemals an irgendetwas mangelte. Auch wenn zwei Jahre nach ihr bereits Eleonore folgte kümmerten sich die Eltern immer sehr rührend um ihre Kinder und wussten genau auf was sie bei der Erziehung zu achten hatten. Auf außenstehende Personen hörten sie nicht, denn auch wenn sie noch recht jung waren, wussten sie was sie taten und bereits weitere zwei Jahre später folgte Elise. Die mittlerweile vierjährige Helen war jedoch nicht wirklich begeistert von ihrem neusten Geschwisterchen, denn langsam, aber sicher, hatte sie das Gefühl ein wenig die Aufmerksamkeit der Eltern zu verlieren. Vor allem hörte Elise jedoch nicht auf zu schreien und so passierte es immer mal, dass sich Helen einfach in den kleinen Garten schlich und sich dort in eine Ecke auf den Rasen setzte, sobald Elise auch nur den Mund aufmachte und ein kleines Gebrummel von sich gab. Helen sollte jedoch schnell feststellen, dass das jüngste Mitglied der Familie gar nicht mal so schlimm war, wie sie immer gedacht hatte. Auf Grund des geringen Altersunterschiedes der Kinder hatten sie immer einander zum Spielen. Während Helen versuchte immer mit allen zu spielen und vor allem herumzutollen, war ihre Zwillingsschwester eher ein wenig ruhiger. Vor allem mit Eleonore liebte sie es an ihrem Puppenhaus zu spielen, welches sie nach und nach mit mehr Möbeln ausstatten durfte. Vor allem ihre Großeltern brachten ihr immer gerne kleine Möbelstücke mit und bei jedem Mal leuchteten ihre Augen förmlich auf.

Bis ein paar Tage nach ihrem fünften Geburtstag wusste man jedoch noch nicht, ob sie auch wirklich eine Hexe war. Natürlich hatten ihre beiden älteren Geschwister schon längst Magie gezeigt und eigentlich machte man sich auch keine Sorgen, dass es anders sein könnte, immerhin stammte sie aus einer langen Linie von Reinblütern.
„WAS IST HIER PASSIERT?“ Manon kam in den Raum gestürzt und sah auf Helen herab, die an der Wand stand und nach oben schaute, während Elise auf dem Boden saß und einfach nur weinte und Hedwig ebenfalls wie gebannt nach oben schaute. Helen zitterte am ganzen Körper und hatte keine Ahnung was gerade passiert war, während ihr Blick langsam zu ihrer Mutter ging. „Mama, ich wollte das wirklich nicht.“ Sie deutete nach oben und Manons Blick wanderte dorthin und sie sah das Puppenhaus verkehrt herum an der Decke hängen. „Was zum…“ Manon schaute von einem Mädchen zum anderen, schwang ihren Zauberstab und lies das Puppenhaus wieder herabsinken. Die Möbel waren durcheinandergewirbelt und doch sah man sofort, dass einiges fehlte. „So und jetzt…“ weiter kam sie jedoch nicht mehr, denn da plapperte Helen auch schon los. „Ich wollte eigentlich einfach nur spielen und habe Lis ein paar Mal gesagt, sie solle mich endlich mal in Ruhe lassen. Mama sie wollte doch immer Gerda haben, aber das ist meine Mama von den Puppen!“ schimpfte sie und eine Augenbraue der richtigen Mutter wanderte nach oben. „Auf alle Fälle wollte ich sie nicht mitspielen lassen und wenn dann durfte sie natürlich nur Iris nehmen, weil die mag ich eh nicht. Und dann… dann ist das einfach so nach oben geflogen, als ich wütend war und… der Kühlschrank fiel herunter und Elise ausversehen auf den Kopf. Aber er ist doch nur aus Plastik, der kann gar nicht wehtun!“ Sie war so wütend gewesen, dass Elise nicht auf sie hören wollte und hatte sich einfach nur vorgestellt, dass das Puppenhaus hochfliegen würde. Weit weg von ihr. „Das Dach flog voll gegen meine Nase, guuuuuuuck.“ Sie lehnte ihren Kopf nach hinten und zeigte eine kleine Verletzung dort, wo das Dach sie getroffen hatte. Während Manon schnell nach Elise sah und sie beruhigte, drehte sie sich zu Helen um und strahlte sie an. „Du bist recht früh dran.“ Lachte Manon auf und schloss ihre dritte Tochter in die Arme, die einfach nur absolut verwirrt zu ihrem Zwilling herüberschaute, die aber im Gegensatz zu Helen schon verstanden hatte, was los war. „Du kannst zaubern, dann kann ich es bestimmt auch!“ rief sie voll begeistert und auch bei Helen machte es endlich klick
Das Helen eine Hexe war sprach sich in der Familie recht schnell herum und so dauerte es auch nicht lange, bis Oma und Opa Lowe davon erfuhren. Zu Aleen hatte sie schon immer eine viel besser Verbindung als zu ihrem Großvater und so saß sie den ganzen nächsten Tag auf dem Schoß ihrer Großmutter und erzählte ihr alles bestimmt vier oder fünf Mal, bis es selbst der geduldigen Großmutter zu viel wurde und sie mit einem Versprechen zum Schweigen brachte: Sie würde Helen jede Woche einen Tag ab sofort mit in ihren Sender nehmen, wenn sie endlich aufhören würde davon zu reden. Helen hatte schon immer mal in die Zentrale des WWZ gewollt und jetzt durfte sie auch endlich. Ihre Großmutter im Radio zu hören war immer eine Sache, doch jetzt auch noch live dabei sein und das beinahe jede Woche? Ein Traum! Somit wurde ihr die Liebe zum Radio schon wirklich früh in die Wiege gelegt und ihre Großmutter hielt ihr Versprechen auch an und nahm sie einmal die Woche immer mit an die Arbeit, bis es für Helen soweit war endlich etwas für die Schule zu machen. Zusammen mit ihren anderen Geschwistern wurde sie zu Hause in Rechnen, Schreiben und Lesen unterrichtet und man bemerkte schnell, dass Hedwig doch schon um einiges schlauer war als ihr Zwilling. Helen war nicht dumm, doch sie wurde schnell von allem abgelenkt und das wurmte sie schlussendlich wirklich sehr. Sie war gerade auf dem Heimweg von einem kleinen Ausflug mit ihren Geschwistern, als sie hinter sich schon wieder diese Katze wahrnahm. Schon seit Tagen verfolgte der flauschige Kater die junge Hexe und beobachtete sie bei allem was sie tat. Allmählich wurde Helen aber klar, dass dieser Kater vielleicht ihr Begleiter wäre. Doch noch näherte er sich ihr nicht, bis sie eines Tages mit anderen Kindern spielte und beinahe auf die Straße gerannt wäre und direkt vor eines dieser schrecklichen Muggelautos, gerade noch kam jedoch der Kater herbeigerannt und brachte sie noch vorher zum Abbremsen. Helen fiel hin und der Kater setzte sich vor sie und sah sie aus seinen hellen Augen einfach nur an. Helen nahm ihn mit nach Hause und er hörte nicht mehr auf ihr zu folgen. In den ersten Wochen machte sich Cheese Cake noch einen weiteren Namen: Pillow. Er legte sich immer unter den Kopf des Mädchens und behielt sie immer im Auge. Irgendwann sagte ihr Vater, dass sie wohl wirklich ihren Begleiter gefunden hatte und man führte den in der Familie bekannten Zauber durch, mit dem man die Bindung der Lebensenergie von Helen und ihrem Kater herstellen konnte. Seitdem hatte Helen einen Begleiter und liebte ihn mit jeder Faser ihres Herzens. Manchmal passierte es sogar, dass er sich in die Tasche von Helen schlich und so hin und wieder auch beim Unterricht oder bei dem Ausflug mit der Großmutter dabei war. In den nächsten Jahren entwickelte sie immer mehr eine Liebe zum Radio und verbrachte irgendwann ziemlich viel Zeit mit ihrer Großmutter. Doch auch Manon nahm sich Helen immer mal zur Seite, denn sie entwickelte eine große Freude für Sprachen und so unterhielt sich Manon immer mal mit ihr auf französisch. Mit acht Jahren konnte sie schon sehr gutes französisch und hatte immer mal Spaß daran mit ihrer Mutter so zu sprechen, so dass nicht jeder sie verstehen konnte. Manon rügte sie manchmal dafür, doch Helen hatte damit nur ihren Spaß und verbrachte so noch ein paar Jahre mit ihren Geschwistern in dem wunderschönen Stadthaus in London. Bis endlich der eine Brief aus Hogwarts kam und Helen zusammen mit ihrer Schwester ihren Weg in Richtung Schottland anbrach.

Hogwartszeit
2011 (1. Jahr) - Einschulung mit Hedwig zusammen > Einteilung Gryffindor
2012 (1. Jahr) – Tod der Großeltern
2013 (3. Jahr) - Tritt der Schülerzeitung bei
2014 (3. Jahr) - Geburt von Antonia - Tod der Mutter
2014 (Sommer 4. Jahr) - besucht das erste Mal den Tagespropheten
2016 (6. Jahr) - Lernt Leander Borgin mehr kennen
2017 (Frühjahr 6. Jahr) - kommt mit Leander zusammen
2018 (7. Jahr) - Abschluss
Mittlerweile zierte ein rotes Abzeichen den Umhang der jungen Blondine, die immer noch mit großen Augen durch das Schloss ging. Sie war bereits seit über acht Monaten in Hogwarts und auch wenn ihre Schwestern alle in anderen Häusern untergebracht waren, fühlte sie sich bei den Gryffindors absolut wohl. „Kannst du bitte endlich mal deine Aufgabe machen?“ Helen sah zu ihrer Zwillingsschwester herüber und grinste, während sie Cheese Cake auf ihrem Schoß anfing zu streicheln. „Könnte ich, aber ich sehe noch nicht wirklich den Hintergrund etwas für ein Fach zu tun, was ich später eh nicht mehr belegen möchte.“ Die Unterschiede der beiden Mädchen wurde von Mal zu Mal mehr und auch wenn sich Helen noch nicht lange in der Schule befand wusste sie schon genau, wo sie in ihrem Leben hinwollte und das war auf alle Fälle nichts wo man Verteidigung gegen die dunklen Künste gebrauchen würde. „Hast du etwas von Großvater und Großmutter gehört?“ Helen sah ihre Schwester an und wusste, dass im Gegensatz zu Helen selbst Hedwig eine sehr gute Beziehung zum Großvater hatte. Ihre Großeltern waren vor ein paar Wochen zu einer Urlaubsreise aufgebrochen und hatten sich seitdem noch nicht wieder gemeldet. Helen selbst war sehr anhänglich, was ihre Großmutter anging und wollte am liebsten andauernd mit ihr in Verbindung sein. „Nein, habe ich nicht. Ich denke da wird schon nichts passiert sein und jetzt schreib endlich den Aufsatz.“ Helen sah ihre Schwester an und zuckte mit den Schultern, rollte dann mit den Augen und setzte sich an ihren Aufsatz. „Du bist wirklich nervig.“ Lachte Helen auf und war ihr insgeheim, aber ein wenig dankbar für die Arschtritte. Man hatte damals schon recht gehabt, Hedwig nach Ravenclaw zu schicken und Helen nach Gryffindor. Hedwig übte immer einen sehr guten Einfluss auf sie aus. Ja, man konnte beinahe sagen sie war ihr Dankbar.
Wenige Wochen nach dieser Unterhaltung bekam Helen jedoch eine schlimme Nachricht: Ihre Großeltern kamen bei der Urlaubsreise ums Leben. Helen und ihre Geschwister erfuhren dies von ihrer damaligen Schulleiterin und sie konnte sich nur noch daran erinnern, wie ihr auf einmal schwarz vor Augen wurde und dann einfach umkippte. Später erzählte man ihr, dass sie geschrien hätte und man sie nur noch bewusstlos in den Krankenflügel hatte bringen können. Helen sagte dazu nichts mehr und versuchte erst einmal zu verstehen, was genau passiert war. Auch wenn es Astrid immer wieder versuchte ihr zu erklären, wollte Helen davon nichts hören. Selbst Hedwig war absolut überfordert, denn immerhin hatte sie eine sehr gute Beziehung zu ihrem Großvater gehabt und war von dem Verlust der Großeltern mindestens genauso hart betroffen. Doch Helen sagte immer wieder, sie wolle nichts davon hören. Ihre Großmutter musste doch noch da sein! Erst als sie zusammen mit ihren Schwestern nach Hause reisen konnte, um an der Trauerfeier teilzunehmen nahm sie es ganz langsam wahr. Sie wusste nicht wirklich wie sie mit all dem umgehen sollte und die vielen Menschen in ihren schwarzen Klamotten machten sie nur noch wütender. Wütend auf das was passiert war und vor allem auch wütend darüber, dass Helen einfach nichts machen konnte. Während der Trauerfeier und auch noch danach, wusste sie einfach nichts mit sich anzufangen und so saß sie absolut unbeteiligt von allen anderen nur in der Ecke, lies sich von keinen wirklich in den Arm nehmen, bis ihre Zwillingsschwester zu ihr kam und einfach ihre Hand nahm. Hedwig und Helen ließen sich den ganzen Abend nicht mehr los und ab diesem Moment war das eh schon sehr eingeschweißte HH-Team nur noch viel unzertrennlicher. Das Zwillingsband verstärkte sich nur noch mehr und Helen genügte ab da nur noch ein Blick auf ihren Zwilling, um zu sehen wie es dieser wirklich ging. Hedwig war die einzige wirkliche Person, die sie zu verstehen schien und so vertraute sie sich ihr in allem an was sie taten. In Hogwarts wieder angekommen fühlte sie sich im ersten Moment einfach absolut fehl am Platz und man bemerkte eine kleine Änderung in ihrem Auftreten. Erst nachdem eine sehr gute Freundin von Helen wütend wurde und sogar anfing zu weinen wurde sie wieder ein wenig wacher und bemerkte, dass es Aleen bestimmt nicht gewollt hätte. Nach und nach verwandelte sich Helen wieder zurück in das aufgeweckte Kind, was man noch von vor ein paar Monaten kannte. Selbst als sie in ihr zweites Schuljahr startete schien alles wieder wie am Anfang ihres Ersten zu sein. Hedwig redete immer mal auf sie ein was die Schule anging und wollte sie dazu bringen mehr dafür zu machen, während Helen das gar nicht so wirklich einsah. Sie fand es immer noch lächerlich sich damit auseinander zu setzen, wenn sie es gar nicht brauchte. Erst ihre Mutter machte ihr klar, dass sie so nicht denken konnte. Nach einem längeren Gespräch – bei dem Manon immer mal ins Französische überging und das bedeutete, dass sie langsam die Geduld verlor – wurde ihr klar wie wichtig es ihrer Mutter war, dass sie gute Noten haben würde. Somit riss sie sich ein wenig mehr zusammen und schaffte es schlussendlich sogar ein recht guter Notendurchschnitt zu Beginn ihres dritten Schuljahres vorweisen zu können. Helen war stolz auf das was sie geleistet hatte und bemerkte auch, wie man sie dafür lobte. Lob… das war es was sie wollte und wonach sie sich sehnte. Vor allem jedoch auch nach Aufmerksamkeit und diese würde sie nur bekommen, wenn sie sich in irgendeiner Art und Weise hervorbringen konnte. Somit überlegte sie, was sie machen konnte und kam schließlich auf die Idee sich bei der Schülerzeitung anzumelden. In den Medienbereich zu gehen war eh schon immer ihr Traum, also wieso nicht so anfangen. Sie schrieb ihre ersten Artikel und bemerkte, dass sie vor allem für ernste Themen sehr gut zu gebrauchen war. Klatsch und Tratsch konnte sie gar nicht leiden und hielt sich aus diesen Themen immer so gut es ging heraus. In Weihnachtsferien 2013 kam jedoch eine große Überraschung: Manon war erneut schwanger. Es war noch recht frisch und doch teilten ihre Eltern den Geschwistern diese Nachricht mit. Alle waren ziemlich aufgeregt und doch war es Helen, die als einzige dachte: Ich muss meine Spielsachen verstecken. Immerhin wollte sie nicht teilen, ihr gehörte alles was in ihrem Zimmer war! Noch eine Elise brauchte sie bestimmt nicht. Doch die nächsten Monate mussten sie wieder nach Hogwarts zurück, ehe sie ein paar Tage vor Schuljahresende – sie hatten gerade ihre Prüfungen hinter sich gebracht – eine schlimme wie auch schöne Nachricht bekamen.

„Lass. Meinen. Arm. Los!” zischte Helen ihre älteste Schwester Viktoria schon beinahe an, als diese Helen gerade daran hindern wollte zugehen. „Wir müssen da alle irgendwie durch.“ Versuchte sie die kleinere zu beruhigen, doch Helen sah nur zu Viktoria auf und konnte nicht mehr. Sie wollte das einfach nicht glauben, denn immerhin hatte sie jetzt innerhalb von zwei Jahren ihr wichtige Bezugspersonen verloren. Erst ihre Großeltern und jetzt auch noch das. „Ich will Antonia aber nicht sehen, verstehst du denn nicht… sie ist an allem schuld. Wir hätten eine glückliche Familie sein können, OHNE SIE!“ Helen sah ihre große Schwester mit Tränenerfüllten Augen an und sackte einfach zusammen, obwohl Viktoria sie noch immer festhielt. „Hol mir Mama wieder, ich will nichts anders nur sie. Ich will den Wurm nicht. Sie soll einfach wieder hierherkommen und mir sagen, dass das alles einfach nur eine Lüge war.“ Die großen Augen sahen zu ihrer Schwester auf und ein Blick genügte, um zu wissen, dass das nie wieder passieren würde. Manon war nicht mehr bei ihr, sie konnte sie nicht mehr in den Arm nehmen und ihr über das blonde Haar streichen. „Sie ist weg, oder?“ Viktoria nickte und auf einmal war da Hedwig neben ihr. Ihr Zwilling setzte sich neben sie und sah sie einfach nur an, während Viktoria ging und die beiden alleine lies. Mittlerweile hatte jeder verstanden, dass die einzige Person, die Helen beruhigen konnte, Hedwig war. Es benötigte keine weiteren Worte und doch war da so viel Trost in dem Blick von Hedwig, dass Helen einfach ruhiger wurde. Ihre Mutter war nicht mehr am Leben. War gestorben bei der Geburt von ihrer neuen kleinen Schwester. „Ich hasse sie.“ Gab sie nur leise von sich und sah Hedwig an, die nur meinte sie dürfte so etwas niemals sagen. Doch in ihr kroch eine Wut herauf, auf Toni… die nichts dafür konnte. „Was ist eigentlich eine Schwangerschaftsvergiftung?“ Hedwig jedoch zuckte nur mit den Schultern und wenn es Hedwig nicht wusste, würde es Helen erst recht nicht wissen können.
Auch wenn das Haus erfüllt war von mittlerweile sieben Kindern fühlte es sich für Helen leer an wie noch nie zuvor. Cheese Cake lies sie kaum noch aus den Augen und war immer da, wenn ihr mal zum weinen zu Mute war. Doch irgendwann wollte sie nicht mehr… sie konnte auch gar nicht mehr weinen, denn ihre Augen waren beinahe schon ausgetrocknet, als ihre Großmutter aus Belgien offenbarte: Sie würde ein paar Monate hierbleiben und Richard mit der kleinen Toni und den anderen Geschwistern helfen. Gut war auch, dass Astrid in dieser Zeit auch schon nicht mehr zur Schule ging und sich vorgenommen hatte für ihre Geschwister mitzusorgen und darin ging sie auch ziemlich auf. Helen konnte Toni gar nicht leiden und verachtete jedes noch so kleine Gebrüll der Person, die daran Schuld war, dass sie nicht mehr mit ihrer Mutter auf Französisch reden konnte. Sie vermisste die kleinen Unterhaltungen, um die Sprache nicht zu verlernen und vor allem auch die spannenden Erzählungen aus ihrem Arbeitsumfeld. Helen begann sich ein Hobby zu suchen, denn während ihr Zwilling sehr gut zeichnen konnte hatte sie noch kein Hobby für sich entdeckt. Irgendwann fing sie jedoch an eine alte Kamera in die Hand zu nehmen und einfach Bilder zu machen. Nicht von den Gesichtern der Menschen um sich herum, sondern von ihren Silhouetten oder auch von Landschaften. Sie wollte immer irgendeinen Ausdruck einfangen und genoss es richtig einfach nur im Park zu sitzen und zu warten bis das perfekte Bild vor ihr aufkam. Es lenkte sie ab und lies sie nach und nach wieder Grinsen. Es war kurz vor Beginn ihres vierten Schuljahres als sie am Bett der kleinen Toni stand und sie einfach nur beobachtete. Wie konnte ein so kleines Wesen eigentlich so verdammt viel Unglück bringen? Es war ein Moment als Toni in die Augen von Helen blickte, die das Herz der Blondine erwärmte. Sie strahlte sie richtig an und für einen Moment schämte sich Helen für das was sie immer gesagt hatte. Ihre Schwester war das letzte bisschen von Mama und das durfte man nicht verachten. Auch wenn es schwer war zu verstehen, dass Manon nicht mehr da war, schafften es Helen und ihre Schwestern irgendwie und das vor allem mit der Hilfe ihrer Großmutter und auch von Coriane Runcorn. Die Freundin ihrer toten Mutter half Richard und auch den Kindern im Alltag. Coriane war es auch die Helen in den Sommerferien das erste Mal mit in den Tagespropheten nahm und ihr dort alles zeigte. Sie wollte Helen einfach ein wenig ablenken und es funktionierte auch ganz wunderbar. Auch wenn für die junge Gryffindor immer klar war, dass sie später einmal zum Radio gehen würde, gab sie sich tatsächlich in der Schule noch mehr Mühe und wurde ein noch unentbehrlicherer Bestandteil der Schülerzeitung. Es lenkte sie von allem ab und langsam, aber sicher, entwickelte sich aus Helen eine sehr Schlagfertige junge Frau, die vor allem wegen ihrer Sprüche immer sehr gut bei den Jungs in der Schule ankam. Mitte ihres fünften Schuljahres hatte sie auch ihre ersten Dates, doch keines davon konnte sie so wirklich überzeugen und sie stellte sich die Frage ob es für sie vielleicht gar keinen Menschen gab wie es Richard für Manon gewesen war. Bis sie in ihrem sechsten Schuljahr schließlich Leander Borgin kennenlernte. Der Ravenclaw war ein Jahr über ihr gewesen und hatte diese ganz bestimmte Ausstrahlung. Außerdem kam er auch noch aus einer sehr angesehenen Reinblutfamilie und brachte sie immer wieder gerne zum Lachen. Es war also kein Wunder, dass die damalige Rothaarige – sie wollte mal etwas Neues ausprobieren – ihr Herz an den älteren Borgin verlor und immer zu grinste, wenn sie auch nur an ihn dachte. Leider hatten sie nicht mehr viel Zeit zusammen in Hogwarts, denn immerhin würde er im Sommer seinen Abschluss machen. Doch die beiden waren sich sicher, dass sie das schon irgendwie hinbekommen würden. Während Leander also seine Ausbildung begann, begann für Helen ihr letztes Schuljahr. Sie vermisste ihn wirklich sehr, denn die Treffen in Hogsmeade und auch die wenigen Besuche in den Ferien waren nichts für die Schülerin. Die beiden schafften es jedoch wirklich ihre Beziehung aufrecht zu erhalten – sehr zur Freude von Leanders Mutter Daphne, die Helen sehr ins Herz geschlossen hatte – und Helen legte einen recht guten Schulabschluss hin.

Die Zeit danach
2018 - Beginn der Ausbildung
2019 - Trennung im Herbst von Leander (Quidditch)
2021 - Beendigung der Ausbildung
2022 - Co Moderatorin von Good Morning magical London
2023 - Jobangebot aus Frankreich
2024 - Bekommt im Sommer eigene Show im Nachmittagsprogramm
2024 - Moderatorin beim magischen Musikfestival
Endlich konnte sie nach Hause und endlich würde sie auch Leander öfters sehen, auch wenn ihre Ausbildung bei Wwz sie bestimmt einnehmen würde. Sie hatte sich schon vor ihrem Abschluss beworben und nach einem Vorstellungsgespräch hatte man ihr auch schon einen Job angeboten. Helen war sich aber auch sicher, dass das vor allem wegen Aleen passiert war. Denn diese hatte einen sehr guten Eindruck hinterlassen.
„DAS IST DOCH NICHT DEIN ERNST!“ rief Helen aus und sah ihren Freund an. Sie waren jetzt schon seit knapp drei Jahren ein Paar und eigentlich wartete man nur noch darauf, dass Leander ihr endlich den Ring an den Finger steckte. Alle… bis auf sie selbst. Helen wollte noch nicht heiraten und vor allem nicht, als er ihr offenbarte was er wirklich mit seinem Leben anfangen wollte. Kein Erbe seines Familienunternehmens, zumindest noch nicht. „Du willst wirklich deine ganze Zeit in die Sinnlosigkeit von Quidditch stecken? Man kann damit keinen Erfolg haben.“ Sagte sie und schüttelte den Kopf, während ihre Kater von oben auf die ganze Szene herunterschaute. Er konnte Leander noch nie leiden und mit einem Zischen zog sich Pillow auch wieder zurück. „Du bist ein Erbe, eines Unternehmens.“ Sagte sie jetzt ein wenig leiser und sah ihn traurig an. Sie wollte immer jemanden an ihrer Seite haben, der Erfolg genauso sehr liebte wie sie selbst. Denn auch wenn sie noch nicht lange in der Ausbildung war, wusste sie schon wo sie hinwollte und sie konnte alle von sich überzeugen. Nur die Beziehung zu ihrem Freund ging langsam aber sicher immer mehr in die Brüche. „Ich kann Quidditch nicht leiden.“ Sagte sie leise und die beiden saßen voreinander. Helen sah ihn an und lies seine Hand los, stand auf und ging zum Fenster. „Ich denke wir beide wollen einfach unterschiedliche Dinge vom Leben…“ sie drehte sich um. „… kann das sein?“ Sie brauchte keine Antwort, denn er liebte Quidditch und das vermutlich so sehr, dass er es niemals für Helen aufgeben würde. Sie wollten beide wohl etwas anders und so stand Helen dort, riss sich zusammen und versuchte ihre ganzen anderen Gefühle zu unterdrücken. „Ich denke auch.“ Antwortete Leander und Helen sah in seine dunklen Augen, immer noch überwältigt davon wie oft und gerne sie sich in diesen Verloren hatte. Doch sie wussten beide auf was es hinauslaufen würde: die Trennung. So gab Helen ihm ein Armkettchen wieder zurück und sagte nichts weiter. Nichts ahnend, dass die Geschichte der beiden noch nicht gänzlich beendet sein sollte.
Die Trennung von Leander fiel der jungen Moderatorin nicht wirklich leicht und sie erwischte sich immer mal dabei wie sie an ihn dachte. Ihre Schwester Astrid bemerkte als erste, dass etwas nicht stimmte und so traute sie sich das erste Mal mit ihren wahren Gefühlen gegenüber Leander herauszurücken. Sie hatte ihn wirklich geliebt, aber der Gedanke, dass er Quidditch als so wichtig ansah, hatte sie schlussendlich dazu gebracht. Auch wenn sie jetzt mit Astrid geredet hatte, musste sie sich ablenken und begann mehr das Nachtleben von London für sich zu entdecken, bemerkte auch wie gerne sie sich mit Musik beschäftigte und vor allem auch welche Wirkung sie auf andere Menschen um sich herumhatte. Sie konnte andere schnell von sich überzeugen und somit auch schnell um den kleinen Finger wickeln und genau das spielte sie als ihren Vorteil aus. Als sie bereits seit einem Jahr aus der Ausbildung war– in dieser Zeit hatte sie sich unter den Kollegen schon längst wegen ihrer Art einen Namen gemacht –, bot man ihr einen Posten als Co Moderatorin in Good Morning magical London an, welches sie auch sofort annahm. Für sie war es klar, dass es ein weiterer wichtiger Punkt auf einem wichtigen Weg war. Sie liebte ihren Job und lernte so die verschiedensten Menschen kennen. Ihr Chef sagte ihr irgendwann einmal, dass sie ihrer Großmutter sehr ähnlich wäre und diese auch ein Talent dafür hatte mit ihrer Stimme Menschen draußen vor dem Radio einzufangen. Dieses Lob bedeutete Helen so viel, dass sie sich in der nächsten Zeit immer mehr in ihrem Beruf vertiefte und irgendwann sogar die Erlaubnis bekam ihre jüngste Schwester mitzunehmen. Als Teenager hatte sie die jüngste der Lowe Schwestern immer mit einer gewissen Distanz behandelt, doch mittlerweile verstand sie sich mit der kleinen sehr gut und nahm Toni auch immer mal mit zur Arbeit. Von allen Arbeiten ihrer Geschwister war es bei ihr noch am vertretbarsten und außerdem wollte Helen nicht, dass sich die jüngere zu Hause alleine langweilte. Toni war neugierig auf alles was um sie herum passierte und das entlockte Helen immer mal wieder ein kleines Lächeln, sah sie doch aber auch vom Aussehen her viel in der jüngsten Lowe.
Noch immer wohnte Helen zusammen mit ihren Geschwistern im Haus ihres Vaters und für sie war es auch keine wirkliche Option irgendwann auszuziehen. Für sie war der Zusammenhalt der Familie schon immer das wichtigste auf der Welt und sie wollte ihre Familie nicht aufgeben. Aus diesem Grund lehnte sich auch im Jahr 2023 bei einem französischen Radiosender ein Jobangebot ab. Sie sollte dort eigentlich vor allem für die jüngeren eine Ansprechpartnerin sein und ihre Französisch Kenntnisse waren durch eine Kollegin nach dort übermittelt wurden. Helen hatte es nie bereut diesen Posten abgelehnt zu haben, da sich ihr Leben in London immer mehr abspielte. In diesem Jahr traf sie auch Leander wieder, den sie einige Jahre nur von der Ferne immer mal gesehen hatte und wusste, dass er mittlerweile sogar wirklich Hand und Fuß in Quidditch gefasst hatte. Doch sie kamen wieder ins Gespräch und kurz darauf begannen die beiden sich wieder öfter zu treffen. Auch noch Monate später sah man sie immer mal zusammen, manchmal blieb er auch über Nacht oder sie trafen sich irgendwo und verbrachten einiges an Zeit zusammen. Er wusste einfach genau was sie brauchte und doch fühlte Helen nie so etwas wie wirkliche Liebe. Als er sich dann im Frühjahr 2024 jedoch mit Jade Maltravers verlobte hörten sie auf sich zu treffen und sogar Helen bemerkte so etwas wie eine gewisse Eifersucht in sich aufkommen. Ein Grund wieso sie sich so in die Arbeit stürzte und man sie dafür sogar mit einer eigenen Sendung belohnte. Sie bekam eine Sendung über fünf Stunden am Nachmittag bei ihrem Radiosender und hätte glücklicher nicht sein können. Als man ihr dann auch noch die Chance gab das magische Musikfestival zu moderieren war sie vollkommen aus dem Häuschen und konnte sich kaum noch beruhigen. Sie blühte richtig auf und war sich sicher, dass man ihr nach und nach doch wohl noch mehr zutrauen würde. Die hübsche Blondine hatte es endlich geschafft… sie war auf dem Besten Weg ihre Großmutter stolz zu machen. Von der Ferne konnte sie beobachten, wie ein paar ihrer alten Bekannten mit anderen Reinblütern verlobt und schlussendlich sogar verheiratet wurden, nur Richard tat dies nie mit seinen Kindern. Er wollte sie nicht zu etwas zwingen, was sie nicht wollten und übergab ihnen die Freiheiten. Außerdem glaubte Helen auch nicht daran, dass das Gesetz für immer bleiben würde und irgendwann würde sie noch mal eine Chance haben. Doch an eine Hochzeit war bei der Ehrgeizigen Lowe eh noch nicht zu denken. Als nach zwei gescheiterten Verlobungen im Winter 24/25 Leander wieder bei ihr auf der Matte stand, wies sie ihn nicht ab. Wohlwissen, dass sie eh nicht füreinander bestimmt waren. Es war keine Beziehung, die sie führten, doch es war auch nichts was man einfach so hinnahm: Die beiden waren mittlerweile wieder befreundet und während Helen sich fragte ob das alles war, genoss sie einfach die Zweisamkeit mit ihm.


wusstest du schon, dass Helen ...?



... Quidditch so sehr verabscheut, weil es ihre erste Beziehung negativ beeinfluss hat?
... einen Ragdoll Kater in Creme Point mit dem Namen Cheese Cake hat?
... von diesem bereits seit sie fünf Jahre alt ist begleitet wird?
... s Familie einen magischen Reiniger haben, dem Helen jeden Tag dankt, weil er sich um die ganzen Katzenklos kümmert und die Haare entfernt.
... immer noch einen Teddybären hat, den sie abgöttisch liebt?
... diesen von ihrer Mutter bekam, als sie noch klein war?
... ihr Armotentia nach Kokos riecht, weil ihre Mutter immer gerne ein Duschgel benutzte, was so roch?
... s anderen beiden Gerüche immer mal ändern, er aber meist nach frisch gemähten Rasen und Sonnenblumen riecht?
... ihren Zwilling gerne mal unterbricht, aber den Satz dann richtig weiterführt?
... fließen Französisch sprechen kann, was sie von ihrer Mutter gelernt hat?
... immer noch verrückt (in mancher Hinsicht) nach ihrem Ex ist, das aber nicht gerne zugibt?
... und Leander immer noch eine besondere Bindung zueinander haben und man eigentlich dachte, dass sie mal heiraten würden?
... auch schon ein Angebot von einem Radiosender in Frankreich bekam, den aber wegen ihrer Familie ablehnte?
... alles für ihre Familie tun würde?
... ein Tattoo hat, welches acht kleine Vögel zeigt?
... sich dafür entschied, da es ihre sechs Geschwister und die Eltern darstellen sollte?


sonstiges



AVATAR: Ebba Zingmark

ZWEITCHARAKTER: Ja einige #willdienichtalleauflisten

SPIELERNAME: San

REGELN GELESEN: Hm... denke?

GESUCH/ANGEWORBEN: Nein

WEITERGABE: Vom Chara ja, aber bitte nicht vom Steckbrief. Der ist mein Eigentum.


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