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Helia
Verlängert
Helia Munro
Kürbiskönigin
12.05.20 0 Posts
28 Jahre Halbblut
We all need to be painted with love könnte man gut als Lebensmotto von Helia Munro bezeichnen. Das 28-Jährige Halbblut verdient den Lebensunterhalt als magische Tätowiererin und entwirft die Bühnenbilder fürs Red Velvet. Sie liebt ihren Job, würde sich viel mehr aber als Künstlerin beschreiben und ist bestrebt nicht nur ihre Werke, sondern ihr ganzes Leben bunt und kreativ zu gestalten. Aufgewachsen auf einem Obsthof in der englischen Provinz kämpft die ehemalige Gryffindor seit 10 Jahren darum, erfolgreich ein Leben in der teuren Metropole London zu bestreiten und nicht zu den grauenvollen heimischen Kürbissen zurückzumüssen. Ihr gefällt es nämlich gut so, auch wenn zum Glück noch das Ende ihres Singledaseins fehlt.


Lily


#1

Helia Munro


You´d close your eyes
And all the colors went wild


auf einen blick


NAME: Helia Munro

GEBURTSTAG: 20. November 1996

BLUTSTATUS: Halbblut

ZUGEHÖRIGKEIT: Winkelgasse
BERUF: magische Tätowiererin
Seit einigen Jahren arbeitet Helia in der Nokturngasse in einem Tattoostudio für magische Tätowierungen. Der Job gefällt ihr sehr und mittlerweile sind der Laden und seine Kunden ihr ans Herz gewachsen. Das Gehalt ist hingegen weniger rosig und auch mit ihrem Chef hat sie immer mal ihre Schwierigkeiten. Es gefällt ihm zum Beispiel nicht immer, dass Helia zu denen gehört, die den Laden als Szenetreff fördern - während Helia genau das sehr gut findet und es mag, damit auch eine Art Teilzeitpsychologin zu sein. Ihr Chef meint hingegen dass dadurch kein Geld verdient hat. Und weiß, dass das nur teilweise stimmt, weil es doch der Kundenbindung dient. Bei allem Stress weiß Helia aber auch, dass ihr Chef ihr viele Freiheiten lässt und sie in dem Laden ein gutes Maß an Selbstverwirklichung erreichen kann. So chaotisch sie sein mag, hat sie von ihrem Eltern aber auch eine Menge Geschäftssinn mitbekommen und findet es daher gut, etwas mehr tun zu können als nur zu zeichnen und zu tätowieren - so sehr das auch das Highlight ist und bleiben wird.
Angefangen hat das Ganze, als Helia noch magische Architektur an der Seven Oaks studierte. Nebenjobs für den Lebensunterhalt waren Pflicht, aber das Kellnern mehr Zweck als Leidenschaft. Als sie wieder einmal am Studio vorbei lief, folgte sie einem Impuls, trat ein und erklärte dem Chef, dass sie zwar keine Ahnung vom Tätowieren hätte, aber besser zeichnen könne als das, was er da im Fenster zeigte. Das stimmte auch und für eine lange Zeit fertigte Helia von da an Vorlagen an. Zuerst als Studentenjob und nachdem sie das Studium geschmissen hatte, dann in Vollzeit.

HERKUNFT: Witcham, East Anglia, England
Angeblich bedeutet der Name ,place of the wych elms‘ (=Bergulme), nach der Baumart, die hier recht häufig ist. Das können die Muggel auch gern weiter glauben. Dieser Ansatz wurde bewusst verbreitet, als nebenan in Ely der Bischofssitz immer mehr an Bedeutung gewann und die hier zwar nicht zahlreichen, aber schon lange ansässigen Magier keine Lust auf kritische Gerüchte hatten.
Die Region hat für heutige Verhältnisse noch relativ viel Landwirtschaft und einer der umliegenden Höfe gehört Helias Großeltern. Hauptsächlich werden Kürbisse angebaut, daneben Äpfel, Birnen, Pflaumen und Erdbeeren. Die Kürbisfelder liegen vor neugierigen Muggelaugen verborgen zwischen den Obstwiesen. Neben der Belieferung des Einzelhandels gehen die Früchte zum größeren Teil zu weiterverarbeitenden Betrieben, vom Safthersteller bis zum Bäcker. Auch auf dem Hof werden einige Spezialitäten in kleineren Mengen selbst hergestellt und zur Hochsaison mit der Ernte zusammen an einem Marktstand verkauft. Dazu zählen beispielsweise Cider, Obstbrände und -liköre, Marmeladen, Suppen, eingelegtes Obst, und alles, was man aus Kürbis machen kann. Außerdem ein Pflaumenmet, bei dem der benachbarte Muggelimker gar nicht weiß, welche Wege sein beigesteuerter Honig geht.
Entsprechend der Hoflage ist Helia nicht einmal im Kern des winzigen Ortes aufgewachsen, sondern nur in der Nähe. Um sich von der Muggelnachbarschaft aus Sicherheitsgründen etwas zu distanzieren und auch nicht zu zeigen, wie groß der Betrieb wirklich ist, pflegen die Munros schon länger einen etwas seltsamen Ruf. Dazu hat es ganz gut gepasst, dass Helias Vater als Farbiger auf dem Land ein bisschen auffiel. All diese Umstände machen ihren Herkunftsort für die Hexe nicht unbedingt attraktiver.
AKTUELLER WOHNORT: London, England
Helia liebt die Stadt und ihr ständiges Summen, obwohl ihr die weiten Felder ihrer Heimat oft fehlen und sie die Miete der teueren Stadtwohnungen deutlich in ihren Finanzen merkt. Immerhin ist ihre Wohnung noch ganz okay und zum Glück hat niemand gemerkt, dass sie die Horde Mitbewerber bei ihrem Muggelvermieter über einen Verwechslungszauber ausgestochen hat. Ein bisschen schlechtes Gewissen deshalb hat sie immer noch.

BESONDERHEITEN: keine
MAGISCHE TALENTE: keine


Familie


VATER: Lyron Munro, geb. Hyde | 59 Jahre | *1966 | Halbblut | Landwirt
Wo Helias Mutter laut wird, bleibt ihr Vater meistens ruhig. Allein durch seine imposante Erscheinung und den Umstand, dass seine Ruhe sich oft schwerwiegend anfühlt, verschwindet er dadurch aber keinesfalls. Irgendwann entkommt ihm dann vielleicht das typische Brummen, womit er anzeigt, dass seine Familie ihm jetzt genug auf die Nerven gegangen ist und er dann doch was sagen wird. Besagte Familie weiß allerdings schon, dass es dauert und Papa mit großem Langmut gesegnet ist. Seine Meinung sagen kann er allerdings und es liegt nicht allein an seiner Ehe, dass er vom einfachen Saisonarbeiter weiter aufgestiegen ist.
Lyrons Feingefühl endet allerdings meistens da, wo die Wahrheit anfängt, denn er hält nichts davon, etwas zu verbergen oder um den heißen Brei herumzureden. Damit bringt er auch leichte Vorurteile gegenüber Politikern und Menschen mit, die sich allzu gewählt ausdrücken. Er hält sich selbst - zurecht - für erfolgreich, wenn man seine soziale und finanziell kritische Herkunft ansieht. Er findet es jedoch völlig legitim, sich diese weiterhin anmerken zu lassen - vielleicht kann er auch nicht anders, weil er dem ganzen nie gelernt hat völlig zu trauen und den Erfolg als sicher zu empfinden. Dass Helia in der Stadt nun mit abenteuerlichen Gestalten in Kontakt kommt, findet er einerseits bedenklich, geht andererseits jedoch auch davon aus, dass sie damit schon klar kommen wird. Wichtig ist, dass sie aufpasst, nicht irgendwann zu sehr selbst dazuzugehören, wie er nicht müde wird ihr einzubläuen.

MUTTER: Hazel Munro | 58 Jahre | *1967 | Halbblut | Landwirtin
Helias Mutter ist eine sehr zupackende Frau, die ihre Familie genauso gut im Griff hat wie den Obsthof. Sie ist genauso mit Brüdern aufgewachsen wie Helia nun und hat früh gelernt, sich durchzusetzen. Dazu ermuntert sie ihre Tochter auch immer wieder, doch obwohl Helia das gelernt hat, ist es doch recht eindeutig, dass ihre Mutter die ganze Sache lauter und offensiver angeht, wenn auch mit sehr viel Herz. Für ihren Geschmack sogar zu laut, sie wünscht sich oft genug, ihre Mutter würde sich ein wenig zurückhalten.
Genauso wie damit, sich in ihr Leben einmischen zu wollen und Urteile darüber zu fällen, was für sie gut ist und was sie (nicht) kann. Ihr ist schon klar, dass Hazel das gar nicht böse meint, sogar ganz im Gegenteil. Doch es ist einfach etwas viel des Guten und das zu vermitteln, ohne als rebellisch und undankbar tituliert zu werden, ist nicht immer so einfach. Zwei Begriffe, mit denen Helia sich überhaupt nicht identifizieren kann. Mittlerweile vermutet sie, dass das Problem auch darin liegt, dass Mama vielleicht wirklich gern eine Kopie ihrer selbst in der Tochter sähe und es einige Punkte gibt, in denen sie dafür zu verschieden sind. Dazu zählt leider auch der Umstand, dass Helia nicht auf dem elterlichen Hof bleiben wollte, sondern die Stadt vorzog.

BRUDER: Phoenix Munro | 35 Jahre | *1990 | Halbblut | magischer Klimatologe
NEFFE: Merlin Munro | 11 Jahre | *2014 | Halbblut | Heimunterricht
An ihren Brüdern ist die Liebe zum heimatlichen Hof definitiv stärker hängen geblieben als an Helia. Phoenix liebt sowieso alles was wächst und wird regelrecht leidenschaftlich wenn es um sein Land geht. Er ist jemand, der sich sehr stark engagieren, manchmal fast verrennen kann, und zwar starke Wurzeln hat, aber sich über sein Interesse und seine Fürsorge für diese schließlich im Klimaschutz wiederfand und über Jahre dazu Projekte fern der Heimat und im Ausland bestritt. Dass er jetzt wieder zu Hause angekommen ist, liegt vor allem an seinem Sohn, der seit einigen Jahre heftige Magieausbrüche zeigt. Dafür ist auf dem Land einfach mehr Platz und weniger Gefahr. Die ganze Familie hofft nun, dass Merlin trotzdem nach Hogwarts gehen und die Magie dort unter Kontrolle bekommen kann.
Phoenix zeigt charakterlich Merkmale von beiden seiner Geschwister und steht genau deshalb manchmal zwischen den Stühlen und hat damit als Ältester gleich doppelt die Rolle inne, alle drei zusammenzuhalten. Das mag Helia sehr an ihm und findet hier immer einen Ansprechpartner. Auch wenn es um schwierige Themen geht, die die Familie betreffen. Gleichzeitig macht es sie aber auch mitunter wahnsinnig, wenn sie weiß, dass Phoenix ihr ähnlich sein und eine ähnliche Meinung haben könnte, sich stattdessen aber andere - meistens besonnenere - Züge zeigen.

BRUDER: Silas Munro | 32 Jahre | *1993 | Halbblut | magischer Tischler
Eine gewisse Bodenständigkeit haftet zwar allen Munro-Kindern an, ist aber bei Silas eindeutig am stärksten ausgeprägt. Vor allem im Gegensatz zu seiner Schwester ist er viel ruhiger und zeigt mehr Charakterzüge seines Vaters. Genau wie weite Teile der Familie mag er den Hof und das Landleben sehr - was Helia zwar einigermaßen nachvollziehen kann und ganz süß findet, aber ein wenig mehr Unterstützung für ihren Weg in die Stadt hätte sie trotzdem gut gefunden. Dass Silas und sie sehr unterschiedlich sind, macht es ihnen nicht immer leicht und führte schon im Kindesalter zu gelegentlichen Streitereien, zumindest von Helias Seite aus. Es tut ihr allerdings auch gut, mit Silas einen Ruhepol zu haben und bei beiden Brüdern ist sie sich sicher, immer Halt und Schutz zu finden. Das hat sie früher schon dazu angestachelt, ihnen auf der Nase herumzutanzen und sich gegen die Älteren durchzusetzen.
Die Unterschiede zwischen Silas und seiner Schwester sowie die räumliche Trennung der letzten 10 Jahre haben aber auch dazu geführt, dass sie nicht mehr ganz sie vertraut sind wie früher, ganz egal, wie schnell Helia bei ihren Begegnungen wieder in altbekannte Ungezwungenheit verfällt. Umso überraschter aber auch erfreuter ist sie jetzt, dass es auch ihren Bruder nach London verschlagen hat, obwohl sie sich noch nicht vorstellen kann, wie das funktionieren soll. Erstmal freut sie sich aber, wieder mehr von ihm zu haben.

GROSSELTERN MÜTTERLICHERSEITS:
Forrester Munro | 93 Jahre | *1932 | Halbblut | Hofbesitzer
oo XXX Munro | 87 Jahre | *1938 | Halbblut | Hofbesitzerin


ONKEL: Oliver Munro | 63 Jahre | *1962 | Halbblut | Beruf
Während eigentlich allen klar ist, dass Mama den Hof eines Tages übernehmen wird, ist Onkel immer noch der Ansicht, dass ihm als ältesten dieses Erbe zusteht. Es macht aber keinen Sinn so, wird ihm regelmäßig entgegnet, er hat einen anderen Job, interessiert sich inhaltlich eher wenig und hat es schon seit einer Ewigkeit am Rücken. Der Hof bedeutet aber schwere Arbeit, Zauberstab hin- oder her. Dass Großvater bereits Erkundigungen darüber eingeholt hat, wie er Mama den Hof noch vor seinem Tod überschreiben kann, hat er Oliver noch nicht gesagt. Der Konflikt gärt in der Familie, da Onkel Anrecht auf einen Pflichterbteil hat und daher für eine Zerreißprobe sorgen könnte. Zumal er auch nicht richtig hinhört, wenn man ihm sagt, dass der Hof längst nicht so einträglich ist, wie man es naiv im Angesicht all der Kürbisladungen erwarten könnte. ,Modernisieren‘ ist das Zauberwort, mit dem Onkel alles besser machen möchte. So sehr Helia auch verabscheut, dass er Hader in ihre Familie bringt und - ihrer Meinung nach - nur an antiquierten Erbfolgen festhält, weil die ihn begünstigen, so sehr ahnt sie jedoch, dass er nicht ganz Unrecht hat wenn er meint, dass ihre Eltern zu stumpf und unreflektiert machen, „was hier so schon immer gemacht wurde“. Und dann ist da noch der Umstand, dass Onkel ein umgänglicher und sehr scharfsinniger Zeitgenosse ist, mit dem Helia früher gut zurecht kam und der immer noch ein angenehmer Gesprächspartner ist, wenn es nicht gerade um den Hof geht.

WEITERE VERWANDTE VÄTERLICHERSEITS:
Onkel | Kingston Hyde | 54 Jahre | *1971 | Halbblut | Koch
oo Tante | Daisy Hyde, geb. Pilliwickle | 52 Jahre | *1973 | Halbblut | Lehrerin
Cousin | Joshua Hyde | 28 Jahre | *1997 | Halbblut | Kellner
Cousine | Emily Hyde | 26 Jahre | *1999 | Halbblut | Zauberstabmacherin
Cousin | Olivia Hyde | 18 Jahre | *2007 | Halbblut | Schülerin



akademisches


EHEM. SCHULE: Hogwarts, Gryffindor, 2008-2015
Die Schulzeit gehört nicht unbedingt zu Helias liebsten Lebensabschnitten. Zwar fand sie es eine willkommene Abwechslung zu ihrem Elternhaus und war insgesamt ganz froh, woanders zu leben, aber genauso, wie sie nicht zu Hause auf dem Hof festsitzen will tat sie sich auch etwas schwierig mit der Internatsstruktur und der ewig gleichen, limitierten Umgebung. In den ersten Jahren war da außerdem durchaus Heimweh nach der Familie.
Das Lernen an sich war niemals Helias Welt. Sie ist keine schlechte Hexe, hat besonders in Zauberkunst und Verwandlung vieles intuitiv schnell gekonnt, aber gerade die Theorie und die langen Aufsätze lagen dem Mädchen weniger. So musste sie sich immer etwas zusammenreißen und von ihren Mitschülern motivieren lassen, damit sie am Ende doch noch einen recht vorzeigbaren Abschluss schaffte. Der war ihr nämlich auch keineswegs egal, da besonders ihr Vater ihr schon früh mitgegeben hatte, dass Bildung wichtig war, um später im Leben etwas zu werden.

NOTEN UTZ:
# Arithmantik - A
# Kräuterkunde - O
# Muggelkunde - A
# Verwandlung - E
# Zauberkunst - E

AGs: keine
SCHULPOSTEN: keine
QUIDDITCHPOSTEN: keiner

EHEM. STUDIENFACH: magische Architektur, 2015-2016, nach dem 3. Trimester abgebrochen


charakter



Helia ist eine selbstbewusste, positive Person, die die Dinge gern mit einem Lächeln und Elan angeht. Dabei hebt sie selten ab, sondern hat eine neugierige Hands On Mentalität. Sie begeistert sich schnell und hält Spaß am Leben für sehr wichtig. Deswegen geht es ihr schnell nahe, wenn dieser ihr abhanden kommt oder sie bei anderen Leuten beobachtet, dass das fehlt. Sie ist gut darin, andere mitzuziehen und aufzuheitern. Manchmal auch ein wenig zu sehr. Mit Menschen, die nicht bereit sind sich mental und körperlich zu bewegen, tut sie sich daher schwer. Allerdings kann sie sehr wohl respektieren, wenn jemand weniger aktiv und offen - teils extrovertiert - ist als sie selbst und stört sich zwischenmenschlich an solchen Unterschieden zu ihr nicht.
Auf grundlegende Planungen kann die Hexe sich durchaus einlassen, es ist ihr aber auch recht, wenn diese nicht Überhand nehmen und wenn sie daran nicht alles selbst machen muss. Dafür ist sie zu spontan, manchmal gar sprunghaft. Es ist ihr wichtig, auf Gelegenheiten und äußere Einflüsse reagieren zu können. Das macht sie anpassbar und gelegentlich beeinflussbar. Sie tut sich recht leicht damit, sich für andere auf etwas einzulassen und findet, dass darin auch Chancen liegen. Gleichzeitig muss man aber auch damit rechnen, dass sie impulsiv Dinge ablehnt. Sie weiß schon, was sie möchte - und was nicht. Konfliktscheu ist sie nicht, verträgt sich allerdings auch gern wieder. Beides liegt sicher auch an ihrem Temperament, was schnell aufbrausen kann, in Freude ebenso wie in Aufregung und Wut. Helia ist außerdem selten um Worte verlegen und trägt ihr Herz auf der Zunge, gelegentlich etwas zu sehr. Genauso kann sie scharf und spitz formulieren und herumzicken. Es ist ganz gut, wenn andere das ein wenig aushalten können, da sie in der Lage ist sich zu entschuldigen und in Beziehungen, die ihr wichtig werden, eine gewisse Anhänglichkeit zeigt.

Durchaus bewusst bemüht die Hexe sich, Rückschläge nicht zu schwer zu nehmen, sich nicht entmutigen zulassen und solche Launen und Emotionen nicht auf ihr gesamtes Leben und die Menschen darin überschwappen zu lassen. Kennt man sie nur oberflächlich, kann man sich auch gut vorstellen, dass das funktioniert. Ihr Bemühen stammt jedoch nicht nur daher, dass sie gern optimistisch bleiben möchte, sondern auch daher, dass ihr das durchaus schwerfällt. Als klassischer Bauchmensch, der sehr viel über Intuition regelt, ist Selbstbeherrschung nicht ihre starke Seite. Etwas besser kann sie überspielen, dass in ihr nicht nur ein warmes, sondern auch sensibles Herz und Gemüt wohnt und sie den Kampf gegen Niedergeschlagenheit und Zweifel immer mal wieder kennt. Besonders ihr Elternhaus hat Helia genügend Realismus und Bodenständigkeit vermittelt, um ihr ein Bewusstsein dafür zu geben, was sie erreichen und wo sie scheitern kann. Was ihr nie wirklich bewusst wurde, ist allerdings, dass in ihren Eltern ein paar Ängste schlummern, die ebenso ihre Spuren hinterlassen haben - insbesondere eben gewisse Zweifel daran, mehr aus sich machen zu können als ein solider durchschnittlicher Bürger zu sein.
Dabei fühlt die Hexe sich eigentlich gar nicht durchschnittlich. Sie ist bunt, hat ihren eigenen Stil, läuft auch mal quer und möchte alles andere als langweilig sein. Das ist Ausdruck ihrer Persönlichkeit und wenn das auffällt, ist sie damit entspannt. Weder möchte sie sich verstecken, noch damit provozieren. Nur manchmal etwas kokettieren. Die heimatliche Provinz bietet ihr schon seit Jahren nicht mehr genug, sie möchte mehr Eindrücke und Möglichkeiten. Das Großstadtleben lockt und sie gibt gern ihrer Anfälligkeit für entsprechende Hipstertrends nach. Und wenn es nur ist, um es mal auszuprobieren. Ein wenig mehr Luxus und Geld wäre dabei nicht schlecht, weil es die Möglichkeiten erheblich erweitern und viel vereinfachen würde. Im Tausch dafür jedoch einen Job zu machen, den sie weniger mag als das Tätowieren, ist nicht die Lösung. In dieser Hinsicht hat sie nur einen sehr schwach ausgeprägten Ehrgeiz, was man auch an ihrer schulischen und beruflichen Laufbahn erkennen kann. Leider mindert das ihre Existenzängste nicht.

Das Mädchen vom Land merkt man Helia nur noch bedingt an. Schon in Hogwarts hat sie gelernt gewisse unbekannte, fremde Situationen zu überspielen. Nach 7 Jahren Internat und beinahe 10 Jahren Großstadt ist von dieser Notwendigkeit kaum noch etwas geblieben. Ihr Lebensmittelpunkt und ihre Umgebung hat sich verlagert und darin fühlt sie sich pudelwohl. Entsprechend ist sie auch fest entschlossen, den Schritt in die Eigenständigkeit und in die Stadt zu halten. Alles andere käme ihr zurecht vor wie ein Scheitern und das will sie weder vor sich noch vor ihrer Familie erleben. Wenn es sein muss, zieht sie das als Motivation heran, um sich durchzubeißen.
Bei aller Adaption sind Prägungen geblieben. Aufgewachsen mit zwei Brüdern und an einem Ort mit viel Natur und wenig Ansprüchen daran sich irgendwie zu verfälschen, geht es Helia in der Nokturngasse besser als auf schicken Veranstaltungen. Sie scheut bis heute ein wenig den Vergleich mit anderen Frauen, die in ihrer Wahrnehmung eher einem gesellschaftlichen (Schönheits-)Ideal entsprechen. So sehr sie Gesellschaft mag, zieht sie doch die kleine Runde enger Freunde und ein Bier in einem Pub der Party mit Champagner vor. Was nichts daran ändert, dass sie ein paar verträumte und begehrliche Blicke darauf werfen kann.
Zu ihrer Familie und dem Obsthof hat Helia ein etwas gespaltenes Verhältnis. Sie liebt ihre Verwandten sehr und ist ein familiärer Typ, dem gute Beziehungen und häufiger Kontakt wichtig ist. Gleichzeitig braucht sie ihre Portion Rebellion und Andersartigkeit. Das führt manchmal zu Konflikten, ist aber noch nie wirklich schlimm oder gar böse geworden. Eher mangelt es an gegenseitigem Verständnis, was die Hexe dann sehr schade findet. Ganz konkret mit der Landwirtschaft kann sie einfach wenig anfangen und mag es nicht, wenn sie eingespannt wird und mit anfassen muss. Es ist damit immer ein Abwägen für sie, wie viel Pflicht und Zuneigung sie fühlt und sich auf die Rufe ihrer Familie einlässt. Ihr ist schon klar, dass der Hof mehr ist als nur ein Beruf ihrer Eltern. Und ihr ist ebenso klar, dass sie ihren Eltern viel verdankt und froh darum sein kann, ein stabiles Zuhause zu haben, was ihr Werte, gutes Benehmen und Durchsetzungskraft vermittelt hat.
Gut zu erklären ist bei der Herkunft auch ihre großes Talent für handwerkliche Arbeit und Zauber. Weniger in den Genen liegt der Hexe hingegen ihre ausgeprägte künstlerische und kreative Ader. Bereits als Kind begann sie zu malen und zu zeichnen, von Landschaften und Portraits bis hin zu abstrakteren Werken. Heute sind ihre Motive meist gegenständlich, aber inszeniert, verfremdet oder abgewandelt. Sie mag es, wenn Bilder Geheimnisse haben - und zwar nicht für jeden das gleiche. In der bildenden Kunst fühlt sie sich aufgehoben, neugierig und herausgefordert zugleich und hat damit für sich den idealen Spiegel und Ausdruck von Emotionen gefunden. Gern würde sie irgendwann rein von der Kunst leben, aber das hält sie für eher illusorisch. Da ist es eher ein Ziel, dass sich ihre Bilder und Zeichnungen zukünftig von selbst tragen.


STÄRKEN:
  • kreativ
  • künstlerisch
  • intuitiv
  • tolerant
  • großherzig
  • bedacht um andere(s)
  • mutig
  • energisch
  • Familienmensch
  • optimistisch
  • pragmatisch
  • bodenständig
  • Kampfgeist
  • zäh

SCHWÄCHEN:
  • stur
  • sensibel
  • anhänglich
  • aufbrausend
  • spitze Zunge
  • mangelnder Ehrgeiz
  • zweifelnd
  • egoistisch
  • chaotisch
  • verführbar
  • trotzig
  • überschwänglich
  • frech
  • beratungsresistent

VORLIEBEN:
  • Abwechslung
  • Unabhängigkeit
  • Fürsorge ihr gegenüber
  • Großstädte und deren Lifestyle
  • Kunst
  • Museumsbesuche (inkl. Kunstkritik)
  • viel Zeit, etwas Tusche oder eine Palette voll Farbe
  • Tattoos
  • Holy Festival of Colors
  • Parcour
  • handwerken
  • Klimaschutz
  • Schneeglöckchen
  • Kaffee - viel, stark, Robusta-Anteil, dunkle Röstung
  • einen selbstgebrauten Cider im Sommer
  • heißer Pflaumenlikör mit Sahne im Winter
  • Erdbeeren

ABNEIGUNGEN:
  • Überheblichkeit
  • falsches Getue
  • Muttersöhnchen (und -töchterchen)
  • Besserwisser
  • Bevormundung
  • Zimperlichkeit
  • Minimalismus
  • tätowierte Namen
  • Nachwirkungen vom Nunduklau
  • die Sommersprossen, die sie im Sommer häufig bekommt
  • strohige, elektrisierte Haare
  • landwirtschaftliche Arbeit
  • Umweltverpestung der Muggel
  • To-Do-Listen ihrer Mutter
  • Eulen
  • Kürbis
  • Butterbier

lebensweg


1989 - 2001
Als Saisonarbeiter mit der Idee von einem wirtschaftlich besseren Leben kam Lyron das erste Mal nach England und landete dort auf dem Hof von Hazels Eltern. Die beiden jungen Leuten teilten die Liebe eines Sommers und dabei hätte es auch bleiben können. Die Aussicht auf einen zweiten Sommer mochten beide, aber dass Hazel ihm im nächsten Jahr mit einem Baby entgegentrat, damit hatte Lyron nicht gerechnet. Doch die unfreiwilligen Eltern beschlossen, es miteinander und mit einer Familie zu versuchen. Der Vater zog also ein und tatsächlich sollte das junge Glück die nächsten Jahre Bestand haben und für Lyron ergaben sich ganz neue Perspektiven.
Dem ersten Sohn folgte noch ein weiterer und nach Phoenix und Silas wurde im November 1996 schließlich noch ein Mädchen geboren. Die Freude war erneut groß, obwohl sich schnell herausstellte, dass die Kleine mehr Arbeit machte als ihre Brüder zusammen, besonders als sie schließlich krabbeln konnte und ganz wild darauf war, die Welt zu erkunden. Still sitzen war nichts für sie und sobald es ging, klemmte sie sich an die Fersen der älteren Jungs und war auch bereit, jede Rauferei mitzumachen.

2001 - 2008
Es war im Sommer 2001, als die kleine Helia es schaffte, ins Erdbeerfeld auszubüxen. Zufrieden hockte sie sich dort zwischen die Pflanzen und stopfte eine rote Frucht nach der anderen in sich hinein. So fanden ihre Brüder sie, über und über mit dem Saft bekleckert und das Gesicht verschmiert. Es war aber ein Sonntag und Familienkaffeetrinken stand auf dem Programm. Da legte die Mutter ganz besonderen Wert auf gutes Benehmen, wie sie es ihren Kindern ohnehin anerzog, und Helia hatte auch schon in einem hellen Kleid gesteckt, was eigentlich sauber und ordentlich sein sollte. In ihrem Schrecken und Ärger darüber, die kleine Schwester aus den Augen verloren zu haben und nun von der Mutter darüber und über all die Flecken ein Donnerwetter zu erleben, schimpften sie das Mädchen aus. Helia war das von den Brüdern nicht gewohnt und weil sie damit überfordert war und es sie traurig machte, dass sie offenbar ihre Brüder in eine schlimme Lage gebracht hatte, wurde ihr Kleid mit einem Mal wieder strahlend sauber.
In späteren Jahren sollte sich dieser Zug allerdings verlieren und sie hatte ein weniger schlechtes Gewissen, wenn sie ihre Brüder in die Bredouille brachte.

Helias Grundschulzeit verbrachte sie unter Muggeln im nächsten Dörfchen. Das klappte auch soweit ganz gut, da sie einige Nachbarn vom Sehen durchaus schon kannte und auch mit ihren Eltern bereits ganz alltägliche Einkäufe in Muggelläden mitgemacht hatte. Die Welt war ihr daher nicht völlig unbekannt. Helias Familie hält zwar durchaus Abstand zu den Muggeln und bewegt sich eher in der magischen Welt, hat den Hof jedoch nie vollständig vor Muggelaugen versteckt und ist daher seit Generationen schon immer ein bisschen in Berührung mit dieser Welt. Gleichzeitig haben sie einen etwas verschrobenen Ruf, weswegen es die Eltern von Helias Mitschülern nicht wunderte, wenn das Kind irgendwelchen Unsinn vom Hof fabulierte. Je älter sie wurde, desto besser verstand sie auch, dass sie einiges nicht erzählen durfte. Durch ihre recht unbeschwerte Kindheit, ihr sonniges Wesen und die Möglichkeit, sich daheim im Freien auszutoben, war sie außerdem sehr ausgeglichen und unkontrollierte, kindliche Magie kein großes Problem.
Das waren vielmehr ihre kleinen Abenteuer, die ihre Eltern weiterhin auf Trab hielten. Dazu zählte auch der Tag, an dem Helia auf einen Baum kletterte, abrutschte und rückwärts in einen Nunduklau fiel, ein fieser Verwandter des Riesen-Bärenklaus. Zunächst jammerte sie nur etwas über den Sturz und es passierte nichts, aber als sie Tage später in der Sonne stand, brach das Gift aus und überzog ihren Rücken und ihre rechte Seite mit Blasen und Verbrennungen. Das Kind musste ins Krankenhaus. Zwar war das ganze heilbar, aber sehr schmerzhaft und letzte Spuren sind Helia bis heute geblieben. Sie läuft und klettert immer noch durch die Natur, aber ihr Enthusiasmus ist seither ein wenig gedämpft.

2008 - 2015
Da Helia in der Grundschule vor allem die anderen Kinder mochte und weniger den Unterricht, freute sie sich nicht so richtig auf Hogwarts. Ihre Brüder hatten ihr natürlich Geschichten erzählt und einiges davon klang zwar nach Abenteuer, anderes jedoch auch nach viel Arbeit. Trotzdem setzte sich das Abenteuer erstmal durch und sie stellte fest, dass es unter anderen magischen Kindern doch noch sehr viel cooler war.
Gerade zu Beginn litt das Mädchen jedoch ziemlich unter Heimweh. Sie wollte abends und am Wochenende lieber nach Hause und ihre Freunde einfach dahin mitnehmen. Sie wollte auch nicht so lange stillsitzen und am liebsten immer nur draußen spielen. Was so toll an einer Bibliothek sein soll, hat sie all die sieben Jahre lang nicht verstanden. Und wenn man aus Bücherseiten Schiffe faltete und durch die Luft fahren ließ, gab das auch noch Ärger. Nur gut also, dass sie wenigstens sozial recht gut aufgefangen wurde, denn wenn man grad nicht an einen großen Bruder herankam, um sich zu verstecken, fand man all die Zeit doch im Schlafsaal immer jemanden mit ganz ähnlichen Problemen, sodass man die Nächte durchquatschen konnte. Und dann war da natürlich noch der Umstand, dass Helia immer bereit war, sich und ihre Freunde zu verteidigen und sich weder von Schülern noch Lehrern irgendetwas unfaires gefallen lassen wollte. Nein, sie würde schon klar kommen, auch wenn es manchmal schwer war.
Mit zunehmendem Alter wurde das Heimweh und Stillsitzen weniger schlimm und dafür das Lernen nerviger. Die neue Ablenkung hieß dann irgendwann auch: Jungs. Darüber konnte man ohne Ende tuscheln und vielleicht ja auch mal jemanden küssen und schließlich die erste Beziehung erleben. Die ZAGs waren zwischen all den Hormonen eine wahre Herausforderung und reichten bei Helia soeben für die gewünschten UTZ-Kurse. Wenigstens war sie bei den Abschlussprüfungen dann schon wieder etwas vernünftiger und konnte sich besser zusammenreißen und konzentrieren.

2015 - 2020
Über all die Jahre war Helia einer Leidenschaft, die sie als Kind schon entdeckt hatte, treu geblieben: Dem Zeichnen und Malen. Nicht umsonst hatte der sprechende Hut damals auch kurz an Ravenclaw gedacht. Ihre Familie verstand zwar, dass sie das gern tat und dass man aus dem Talent etwas machen konnte, legte ihr aber auch sehr ans Herz, dabei an einen vernünftigen, bodenständigen Beruf zu denken, der solide Perspektiven und Einkommen versprach. Zum Beispiel eine Tischlerlehre, wie ihr Bruder sie gemacht hatte. So ganz abgeneigt war Helia dem Gedanken auch tatsächlich nicht, machte es ihr schließlich auch Freude, mit den Händen etwas zu erschaffen. Es gab jedoch den undefinierten Traum von etwas, was sich stärker von ihrer Familie absetzte und noch künstlerischer war.
Als in ihrem Abschlussjahr die Universität eröffnete und magische Architektur anbot, war es ein spontaner, aber eindeutiger und fester Entschluss, dass sie sich dort einschreiben würde. Zu Hause erforderte das einiges an Überzeugungsarbeit, zumal ihre Familie ihr kein Studentenleben vollständig finanzieren konnte. Bereits den Sommer über suchte sich Helia daher Arbeit als Kellnerin, die sie auch im Studium weiterführen musste. Meistens tat sie das auch ganz gerne. Ebenfalls spontan, aber entschlossen, wechselte sie diesen Nebenjob später zu einer Aushilfe in einem Tattoostudio. An diesem Job hatte sie allerdings zunehmend mehr Spaß als an ihrem Studium und nachdem sie sich drei Semester lang gequält und nach der Schulzeit erneut festgestellt hatte, dass Dinge wie Lernen und Prüfungen einfach nichts für sie waren, gab sie schließlich auf. Es war kein gutes Gefühl, zu Hause dieses Scheitern zu beichten aber die nächsten Monate fühlte sie sich sehr befreit.
Der Nebenjob im Studio wurde zu ihrem Hauptjob und in den folgenden Jahren lernte Helia nicht nur das Zeichnen, sondern auch das magische Stechen von Tattoos. Ihre Bilder begannen sich zu bewegen, zu reagieren und sie entwickelte die Taktik, die Vorlagen als 3D Modell zu fertigen, damit gerade bei bewegten Figuren die Details in jeder Ansicht stimmten.

2020 - 2025
Mit dem zwar nicht üppigen, aber nun konstanten Gehalt schaffte Helia den Sprung aus einer WG in die eigene Wohnung. Auf dem hart umkämpften Londoner Markt war ein wenig magische Hilfe notwendig, die zum Glück niemand bemerkt. Und ihr tut das bis heute nicht leid. Ihr gefielen die großstädtischen Bahnen, die ihr Leben einschlug. Auch in der Nokturngasse fühlte sie sich zunehmend heimischer und lernte mit den manchmal abenteuerlichen Gestalten umzugehen.
Politik interessierte sie eigentlich nur in dem Bereich, wo sie die Auswirkungen direkt in ihrem Umfeld spüren konnte. Als Hermine Weasley Zaubereiministerin wurde, stand sie dem entsprechen erstmal neutral gegenüber. Sie merkt jedoch mittlerweile, dass viele Leute sich Gedanken machen und in der Nokturngasse das Bewusstsein dafür steigt, welche Geschäfte in Reinbluthand sind. Sie selbst möchte es eigentlich nicht sehen, dass sich hier weitere Gräben auftun.
Anfang 2025 ergab sich dann die zusätzliche berufliche Möglichkeit, für den neuen Club Red Velvet die Bühnenbilder zu entwerfen. Es ist nur ein kleiner Nebenverdienst und Helia muss schauen, dass die Doppelbelastung nicht zu groß wird. Bislang macht die Arbeit ihr jedoch einfach Spaß und sie mag die neue, erstmal fremde Umgebung sehr.


wusstest du schon, dass Helia...?


...einen Zauberstab aus Platanenholz mit einem Kern aus Drachenherzfaser besitzt? Der elastische Stab ist 11 3/4 Zoll lang und bringt genau so viel Lebensfreude, Kreativität und Temperament mit wie seine Besitzerin.

...vor einem Kürbis stehen würde, wenn sie einem Irrwicht begegnet? Abgesehen davon, dass sie diese Frucht seit Kindertagen hasst, steht der Kürbis auch für all die Dinge, denen sie gern entfliehen möchte. Sie hat es bislang erfolgreich geschafft, sich vom Obsthof ihrer Eltern zu distanzieren, aber sie weiß, dass diese Distanz brüchig ist und sie ständig darum kämpft. Daher ist die Angst wieder in die ländliche Region, die familiären Ansprüche und eben die landwirtschaftliche Arbeit zurückzufallen groß.

...mit Horror gesehen hat, wie sich ihr Amortentia zu Schulzeiten kürbisorange färbte? Dabei ist doch nachvollziehbar, dass ihre Heimat ihr am Herzen liegt und viele schöne Empfindungen und Erinnerungen birgt. Der Trank duftet für sie nach Farbe, Kaffee und Orchideen.

...mit 19 Jahren auf dem Kürbistag, den der großelterliche Hof alljährlich zur Kürbisernte als Hoffest ausrichtet, mal zur Kürbiskönigin gekrönt wurde? Dieser Brauch ist einer der Festprogrammpunkte. Es schließt sich aber in den nächsten Wochen eine kleine Rundtour zu den (potenziellen) Kunden an, wo diese charmant umgarnt und die eigenen Waren angepriesen werden. Helia fand es schrecklich.

...sich heimlich freut, wenn sie im Laden Obst vom heimischen Hof findet oder ein Stück Kuchen von einem Bäcker isst, der von daheim beliefert wird? Zur Hochsaison hat ihre Familie auch einen Marktstand, aber an dem schleicht Helia meistens lieber vorbei - zumindest wenn ihre Mutter dort ist.

...ziemlich gut kochen kann, besonders etwas bodenständigere, regionale Küche? Auf die entsprechenden Produkte legt sie viel Wert und besonders richtet sie sich nach saisonalen Einflüssen und Verfügbarkeiten. Allerdings ist kochen nicht unbedingt ein Hobby, sondern mehr etwas, was sie daheim gelernt hat und was ihr jetzt im Alltag zugute kommt. Es ist auch normal für Helia, die Küche voller Kräuter und auf dem Balkon Tomaten und Erdbeeren zu haben.

...als Kind mal vom Baum und rücklings in einen Nunduklau fiel? Die Spuren auf ihrer Haut sind heute noch zu finden und wurde von ihr geschickt von einem Tattoo überdeckt. Die Rückstände des magischen Pflanzengiftes sind ihr ebenfalls erhalten geblieben und brennen von Zeit zu Zeit. Es setzt sie nicht völlig außer Gefecht, aber es ist schmerzhaft, unangenehm und strahlt vom Ursprung her aus.

...ein großes Talent und ein gutes Auge für Kunst hat? Schon als Kind begann sie zu zeichnen und hat dieses Hobby bis heute. Meistens ist es gegenständlich, aber oft nicht ganz greifbar oder abgewandelt. Auch ein paar Porträts finden sich in ihrer Sammlung. So spitz ihre Tuschefeder aber auch ist, Helia mag besonders Farbe. Irgendwann würde sie ihre Werke gern mal ausstellen und die Möglichkeit haben, größere Bilder und Kunstwerke zu schaffen. Dafür fehlt ihr jetzt der Platz. Davon leben zu können hält sie aber leider für einen unrealistischen Traum.

...gern bunte Haare trägt? Sie färbt ihr Haar selbst - magisch - und wechselt die Farbe und Frisur teilweise passend zum Outfit. Die Zauber dazu liegen ihr dank ihren beruflichen Kenntnissen. Aktuell mag sie besonders weiß und rosa.

...selbst drei Tattoos trägt? Die beiden an ihren Händen sind tatsächlich Henna-ähnlich und nicht magisch permanent. Es sind Symbole, die Glück und viele positive Dinge bringen sollen. Für Helia ist es vor allem Kunst auf der eigenen Haut. Und so gut sie das findet, ist das auch der Grund, wieso es nur so scheint, als wären es echte Tattoos. Schließlich kann künstlerischer Ausdruck sich irgendwann nochmal ändern.
...das dritte Tattoo sehr viel mehr ein echtes Kunstwerk ist, welches sie über Jahre immer weiter entwickelt? Es ist eine Pflanze, die ihr am Rücken entspringt und beweglich unterschiedlich weit über ihren Körper wächst. Fühlt Helia sich wohl, erblüht sie, fühlt sie sich unwohl oder gar bedroht, schlägt sie Dornen. Das Tattoo kann für sich stehen, ist aber auch ein Cover-up für die Verletzungen des Nunduklaus, in den die Hexe als Kind gefallen ist.

...im Laden immer einen Kaffee und Kekse für Besucher hat, ganz egal, ob sie nun Kunden sind, Kunden und Gäste, die sich an diesem Ort wohlfühlen und gleichgesinnte treffen oder nur für einen Moment einen Zufluchtsort brauchen? So sehr sie Freude an dieser Hilfe hat, so sehr tut sie das allerdings auch aus Eigennutz, da sie dieses Sozialgefüge und die Gesellschaft für sich selbst sehr mag.
...sich darum schon mehrfach mit ihrem Chef gestritten hat? Er sieht allerdings, dass das durchaus auch der Kundenbindung zuträglich ist.

...Angst vor Eulen hat? Sie kann einfach nicht verstehen, wie so viele Menschen problemlos mit den großen, gruseligen Tieren mit dem starren Blick und dem scharfen Schnabel zurechtkommen.

...vor einigen Jahren bei Muggeln die Sportart Parcour gesehen hat und seither in etwas kleinerem Rahmen selbst betreibt? Sie hat nie irgendwelche ganze verrückten Moves gelernt. Sie mag vor allem das Gefühl, in der Enge der Stadt trotzdem überall hingehen zu können, so wie es zu Hause querfeldein ging. Das hat sie vorher vermisst.


sonstiges



AVATAR: Nyane Lebajoa

ZWEITCHARAKTER: Lysander und Co.

SPIELERNAME: Lily

REGELN GELESEN: ja

GESUCH/ANGEWORBEN: nein

WEITERGABE: Pairing und Familie dürfen neu suchen oder sich überlegen, was mit Helia passiert. Steckbrief darf nicht weitergegeben werden.


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