Guten Morgen!

Ich hab mich auch sehr über das Thema gefreut und möchte auch gerne noch ein bisschen meinen Senf dazu geben. Wirklich konkrete Ideen habe ich auch noch nicht, aber ich mag Ronjas Idee, ein paar Gedanken in den Raum zu stellen und diese zu diskutieren. Meine werde ich also direkt mal ein wenig an eure anknüpfen. Wie immer kann ich mich leider nicht kurz fassen, ihr dürft also gerne auch punktuell lesen (;
Quidditch-WM:
Mag sein, dass ich mich irre oder das nur sehr inoffiziell im Chat war, aber ich glaube, darüber haben wir schonmal gesprochen. Spontan erinnere ich mich da an eine Unterwasserarena in Brasilien. Die Idee hat mir eigentlich gut gefallen. Ich schließe mich Ronja an, ich sehe eher nicht nochmal England als Austragungsort. Außerdem würden wir damit unseren Charas doch die Möglichkeit nehmen, in großen Gruppen in ein anderes, spannendes Land zu reisen. Aber das wäre eben erst im nächsten IP-Jahr und damit noch lange hin. Was könnte man 2025 damit anfangen? Vielleicht den Wettstreit unter den Ländern, Diskussionen unter Fans, magische Architekten können Entwürfe für Spielorte anbringen. Vielleicht auch schon Auswahlspieler für die Nationalmannschaft oder Qualifikationsspiele. Verzeiht mir meine Unkenntnis über Fußball, wann beginnt sowas normalerweise und würde das auch zu Quidditch passen?
Generell wäre vielleicht die Idee, das irgendwie einzubinden nicht schlecht. Quidditchspieler werden dadurch auch einfach attraktiver, und auch Quidditch-Fans hätten mal ein wenig mehr zu besprechen. Aber das ist wohl eher eine Nebenstoryline/Gruppensache.
Politik
Da schließe ich mich Lisa an. Selbst wenn ich nicht aktiv Poltik bespiele, so mag ich doch sehr, was dabei herauskommt. Und auch den Prozess, denn den können meine Charas sehr gut kommentieren und sich eine Meinung bilden. Für mich bietet das ein bisschen die Grundlage für ein dynamischen, sich entwickelndes Forum, das so friedlich ist wie das unsere. Und da muss ich mich wieder Ronja anschließen: Ich mag dieses friedliche Forum. Ich mag es, dass ich mit meinen Charas lange Plotlines planen kann ohne zu befürchten, dass ein kommender Krieg o. ä. mir alles komplett zerhaut. Obwohl ich auch beeinflussende Ereignisse als Plots ab und an mag, fände ich es schön, wenn das Ride im Großen und Ganzen „friedlich“ bleibt - und sich eben eher an so kleineren Politikschlarmützeln oder ähnlichem zeigt, dass sich das Land und die Menschen dennoch weiterentwickeln.
Kleine Ergänzung noch zu dem, was Anni gesagt hat: Das sehe ich anders. Im Gegenteil, ich finde die Idee, jemanden aus der Gilde zu nehmen falls es einen neuen Zaubereiminister geben sollte, sogar richtig gut. Für mich ist das
die logische Kompromisslösung. Ebenfalls irgendwie elitär und alteingesessen wie die Reinblüter, jemand der gegen Hermines Kurs ist und trotzdem nicht gleich die totale Gegenseite widerspiegelt. Es kommt natürlich ein wenig auf die Person drauf an, aber ich denke, man kann durchaus gut Hermine-Gegner sein und mehr demokratische Grundsätze vertreten, ohne gleich nur noch Pro-Reinblüter zu sein. Natürlich kann man auch sagen, man will explizit diese extremen Fronten haben und nun tauschen. Das gibt Story, fände ich persönlich aber schade, weil wir dann nur wieder näher an der typischen Storyline sind, bei der sich Reinblüter in irgendeiner Weise erheben und es wenn, dann die Muggelgeborenen sind, die unterdrückt werden. Ich stimme Anni aber insofern zu, dass ich auch niemanden nehmen würde, der ganz offen "anti" ist - ich glaube, darum ging es auch eher mehr als darum, ob die Gilde an sich geeignet ist.
Videntens/Gilde
Ich sehe die beiden Gruppierungen tatsächlich ein bisschen eher als die zwei neuen Fronten, wie es Ronja so schön bezeichnet hat - nur eben ohne Krieg. Ja, natürlich kann da ein bisschen was auf politischer Ebene stattfinden. Aber warum eigentlich nur Politik? Ich fände es total spannend zu sehen, wie die beiden „Gruppierungen“ vielleicht anderweitig auf unsere Charas einwirken können. Ich sehe da gesellschaftliche und wirtschaftliche Konflikte. Gerade letzteres könnte doch gildentechnisch interessant sein. Vielleicht gibt es eine Art Einkaufsstreik, jeder will „seine Leute“ stärken, die Bevölkerung läuft - halb unwissend - irgendwie mit. Ich will nicht zu weit denken und bin mir auch noch nicht ganz im Klaren, worauf das hinauslaufen wollte. Aber ich sähe hier durchaus Potential für etwas, was viele Charas verbindet und Konflikte bietet - auf eine kapitalistische, gesellschaftliche Art und Weise. Die Art Krieg, die eben in friedlichen Zeiten geführt wird.
Frankreich
Finde ich eine schöne Idee, Ronja, den Nicht-Adel besser einzubinden. Generell fände ich es schön, wenn Frankreich einen „richtigen“ Platz in der Storyline findet, bei der Größe, das es hat. Ich glaube, es gibt ja schon einen Plot für Adel und (Nicht-)Adel. Diesen auszuformulieren und öffentlich zu machen, würde das vielleicht ein wenig mehr in den Fokus rücken und auch die Möglichkeit geben, dass mehr Interesse an Nicht-Adel Charakteren besteht. Erst dann wird das ja auch wirklich spielbar.
Schüler
Was, es kann nicht jedes Jahr etwas Außergewöhnliches passieren? Aber - der Stein der Weisen. Und die Kammer des Schreckens. Denkt doch nur an Harrys Zeit!
Nein, ich stimme natürlich zu. Zumindest mal, was die Austragungsorte von irgendeinem Großereignis angeht. Dass das Austauschprogramm weitergeht, davon bin ich auch ausgegangen. Beaubateaux als Spielort hinzunehmen finde ich eine schöne Idee. Aber ich bin mir nicht sicher, ob man sich damit nicht selbst ins Bein schießt, wenn man die Schülerschaft in zwei Hälften teilt, die nicht miteinander spielen können. Klar, Frankreich ist schon gut bespielt und die Kinder der Familien könnten dann auch dorthin gehen. (Und wenn jetzt noch Quidditch-WM wäre und man das doch nach Frankreich packen würde, da wäre ja mal was los!) Aber ich finde, die beiden Schulen sind sich wirklich sehr ähnlich und Frankreich und England sind eigentlich schon genug verknüpft. Einen internationaleren Ansatz (ich komm nachher nochmal drauf zurück) fände ich persönlich interessanter, und eine wesentlich andere Schule. Ich wiederhole, schade, dass die Quidditch-WM noch nicht ist - Castelbruxo ist nämlich wirklich eine interessante andere Schule.
Um die Schülerschaft aber eben nicht zu teilen, vor allem wenn die ganzen Siebtklässler jetzt bald wegfallen, fände ich vielleicht doch etwas in Hogwarts schön. Und deswegen auch meine Eingangsworte. Es muss ja nichts geplantes „von außen“, sondern kann eine unerwartete Entwicklung „von innen“ sein. Im Idealfall natürlich etwas, was sich mit der Storyline der Eltern verknüpfen lässt. In Ermangelung dessen und in Ermangelung auch irgendwelcher anderen spontanen Ideen: Vielleicht gibt es eine Gruppe Schüler, die herumläuft, die Wände beschmiert und behauptet die Kammer des Schreckens wäre wieder geöffnet. Es ist keine gute Idee, aber vielleicht versteht ihr, was ich meine. Vielleicht gibt es auch einen anderen Raum, der gefunden werden kann. Meinetwegen ein Raum, in dem Schüler verschwinden und nicht wiederauftauchen - oder am anderen Ende von Großbritannien. Vielleicht hat jemand versehentlich eine Truhe geöffnet, die als Falle gedacht war, und jetzt gibt es eine Irrwichtplage in Hogwarts. Da findet sich sicher etwas, und die Lehrer können auch besser eingebunden werden.
Storyline allgemein
Auch hier würde ich mich gerne Ronja anschließen. Ich sehe das Problem mit den vielen Teil-Storylines und Gruppen, und die Plots und Storyline aufzuteilen ist sicher eine gute Idee.
Trotzdem kann man natürlich noch überlegen, ob man nicht doch etwas Gemeinsames findet. Eine kleine Entwicklungsmöglichkeit hab ich schon bei Videntes/Gilde angedeutet. Was gibt es sonst noch?
- Den Seuchenplot fand ich eigentlich echt eine tolle Idee. Ich finde es immer noch ein wenig schade darum, aber der Zeitpunkt war wirklich blöd. Vielleicht hat ja jemand eine Idee, wie man das umbauen könnte?
- Man könnte auch andere, aktuelle, reale Entwicklungen „einbauen“. Greifen wir MMMM auf und nehmen den Klimawandel - gibt’s eigentlich wirklich keine Zauberer, die etwas dagegen tun wollen? Gibt’s vllt doch Argumente gegen eine Geheimhaltung?
- In den USA gabs den Ansturm auf das Kapitol. Wenn Hermine so weiter macht, wer sagt eigentlich, dass sowas nicht auch bald in der magischen Welt passiert. Könnte auch eine Gruppe NPCs sein. Das würde dazu passen, dass einige zwar gern nicht die Politik selbst, wohl aber die Entwicklungen bespielen mögen - und könnte Grundlage für ein Amtenthebungsverfahren sein.
- Wir sind ein sehr internationales Forum. Wirklich sehr international, neben Frankreich und England gibt es genug andere Länder, aus deren mehrere Charas kommen. Damit könnten wir auch spielen. Vielleicht gibt es anstatt interenen Konflikten zwischen Gruppierungen oder schwarz und weiß (Todesser und Ordnen … eben alles klassische) einfach mal traditionelle Länderkonflikte? Ich habe noch nicht weiter gedacht, wie diese aussehen könnten, aber das hätte auf jeden Fall größere Auswirkungen auf die Beziehungen zwischen unseren vielen ausländischen und inländischen Charas. Wer sozialisiert sich, wer wird angefeindet, wie sehr integriert man sich?
Das war es dann vorerst auch von mir. Vieles sind erstmal nur Gedankenanstöße, aber ich denke, vorerst ist es keine schlechte Idee, genau diese zu sammeln.